Silber klettert Richtung Rekordhoch über $85.50 – Fed-Unsicherheit stützt, CPI im Fokus
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XAG/USD legt am Dienstag in der frühen europäischen Sitzung zu und notiert nahe $85.75 – damit rückt ein erneuter Test des Rekordhochs in Reichweite.
Unsicherheit rund um die Fed und geopolitische Risiken treiben Safe-Haven-Zuflüsse und stützen Silber.
Später am Dienstag steht der US-CPI für Dezember im Mittelpunkt; ein überraschend heißer Wert könnte den USD stärken und Silber kurzfristig bremsen.
Silber (XAG/USD) hält sich am Dienstagmorgen in Europa im Plus und handelt um $85.75. Der Markt positioniert sich erneut in Richtung sicherer Häfen, nachdem die Debatte um die Unabhängigkeit der US-Notenbank (Fed) wieder aufflammt. Damit bleibt Silber auf Kurs, ein Rekordhoch erneut anzulaufen.
Fed-Chef Jerome Powell sagte am Sonntag, das US-Justizministerium habe der Zentralbank Subpoenas zugestellt und eine strafrechtliche Anklage in Aussicht gestellt – im Zusammenhang mit Powells Aussage im vergangenen Juni zu Renovierungsarbeiten an Fed-Gebäuden. Powell sprach von einem „pretext“, der darauf abziele, Druck auf die Fed auszuüben, die Zinsen zu senken. Die daraus resultierende Unsicherheit begünstigt kurzfristig Safe-Haven-Anlagen wie Silber.
Auch aus dem Markt kommt Rückenwind: Carsten Menke von der Julius Baer Group sagte, eine stärkere politische Einflussnahme auf die Fed sei ein entscheidender bullischer Unsicherheitsfaktor für Edelmetalle im Jahr 2026. Der Silbermarkt sei kleiner und damit empfindlicher gegenüber Bewegungen bei Zinsen und US-Dollar und dürfte „wahrscheinlich stärker“ auf solche Sorgen reagieren.
Zusätzliche Unterstützung liefern geopolitische Spannungen. Die zivilen Proteste im Iran nehmen zu, es gebe Hunderte Tote. Der iranische Außenminister sagte, die Sicherheitskräfte hätten nach zwei Wochen Unruhen die „volle Kontrolle“ über das Land und machte Israel sowie die USA für die landesweiten Proteste verantwortlich, bei denen Hunderte Menschen getötet worden seien.
Im Tagesverlauf richtet sich der Blick nun auf die US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Dezember, die am Dienstag veröffentlicht werden. Der Bericht kann Hinweise auf den US-Zinspfad liefern und damit den nächsten Auslöser für Marktbewegungen setzen. Fällt die Inflation heißer als erwartet aus, könnte das den US-Dollar stützen und den in USD notierten Silberpreis kurzfristig belasten.
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