Wann werden die deutschen/Eurozonen Flash HCOB PMIs veröffentlicht und wie könnten sie EUR/USD beeinflussen

Quelle Fxstreet

Übersicht der vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (EMI) für Deutschland/Eurozone

Die vorläufigen deutschen und Eurozonen Flash HCOB Einkaufsmanagerindizes (EMI) für März werden heute um 08:30 bzw. 09:00 GMT veröffentlicht.

Unter den Volkswirtschaften der Eurozone haben die deutschen und der zusammengesetzte Eurozonen-EMI-Bericht eine größere Relevanz hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die europäische Währung und die damit verbundenen Märkte.

Der vorläufige zusammengesetzte EMI für Deutschland wird aufgrund einer Verlangsamung sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor voraussichtlich niedriger ausfallen. Im Februar lag der zusammengesetzte EMI bei 53,2.

Es wird erwartet, dass der deutsche Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe nach einem Monat Wachstum im Februar wieder in den Kontraktionsbereich zurückkehrt. Ein Wert unter 50,0 gilt als Kontraktion der Geschäftstätigkeit. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe wird voraussichtlich von 50,9 auf 49,8 sinken. Der vorläufige Dienstleistungs-EMI wird auf 52,5 geschätzt, nach 53,5 im Februar.

Die Prognose für den vorläufigen zusammengesetzten Eurozonen-EMI zeigt ebenfalls, dass die Gesamtleistung des privaten Sektors im März aufgrund eines Rückgangs der Produktion im verarbeitenden Gewerbe und einer Verlangsamung des Wachstums im Dienstleistungssektor moderat gewachsen ist.

Der zusammengesetzte EMI wird voraussichtlich bei 51,1 liegen, nach 51,9 im Februar. Der Dienstleistungs-EMI wird bei 51,0 erwartet, nach 51,9 zuvor. Wie beim deutschen verarbeitenden Gewerbe wird auch in der Eurozone die Fertigungsaktivität voraussichtlich wieder rückläufig sein. Der EMI für das verarbeitende Gewerbe wird voraussichtlich von 50,8 auf 49,5 sinken.

Wie könnten die vorläufigen deutschen/Eurozonen-EMI den EUR/USD beeinflussen?                 

Anzeichen für eine anhaltende Stärke der gesamten Geschäftstätigkeit aus den vorläufigen deutschen/Eurozonen-EMI-Zahlen wären günstig für den Euro (EUR), während schwache Zahlen die Gemeinschaftswährung belasten würden. Allerdings werden die Entwicklungen im Nahostkonflikt voraussichtlich der Haupttreiber für das Währungspaar EUR/USD sein.

 


EUR/USD notiert im frühen europäischen Handel 0,22 % tiefer bei rund 1,1580. Das Paar bleibt unter dem 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) nahe 1,16 unter Druck, was trotz der jüngsten Stabilisierung von den Tiefständen eine leicht bärische kurzfristige Tendenz beibehält. Die Kursentwicklung zeigt in den letzten Wochen eine Abfolge von tieferen Tagesschlusskursen, und die gescheiterten Versuche, den 20-Tage-EMA zurückzuerobern, verstärken die abwärtsgerichtete Struktur.

Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 45 liegt weiterhin unter der Mittellinie von 50 und signalisiert anhaltendes, wenn auch nicht extremes, bärisches Momentum.

Der erste Widerstand liegt bei 1,1610, wo der 20-Tage-EMA mit den jüngsten Tageshochs zusammenfällt. Ein Ausbruch über diesen Bereich wäre erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern. Weiterer Widerstand befindet sich am Hoch vom 10. März bei 1,1667. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 1,1510, die den jüngsten Tiefpunktbereich absichert. Ein Bruch darunter würde als nächstes ein über sieben Monate tiefes Niveau um 1,1390 als bärisches Ziel freilegen.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Wirtschaftsindikator

HCOB Composite EMI

Der Composite PMI wird monatlich von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlicht und gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in der Eurozone – sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Grundlage des Index sind Umfragen unter Führungskräften, wobei jede Antwort nach der Unternehmensgröße und dessen Beitrag zur Gesamtproduktion des jeweiligen Sektors gewichtet wird. Die Befragten geben an, wie sich bestimmte Geschäftsfaktoren im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert haben. Die Ergebnisse können frühzeitig Hinweise auf Trends in wichtigen volkswirtschaftlichen Kennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation geben. Der Index bewegt sich zwischen 0 und 100. Ein Wert von 50,0 zeigt keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50 deuten auf eine allgemeine Expansion der privaten Wirtschaft hin und gelten als bullishes Signal für den Euro (EUR). Werte unter 50 signalisieren hingegen einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität und werden meist als bärisch für den EUR gewertet.

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Nächste Veröffentlichung: Di März 24, 2026 09:00 (Zuvor)

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: 51.1

Vorher: 51.9

Quelle: S&P Global

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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