Der japanische Yen (JPY) setzt seine relative Underperformance fort, bedingt durch Sorgen um die finanzielle Gesundheit des Landes, die durch die expansiven fiskalischen Pläne von Premierministerin Sanae Takaichi angeheizt werden. Darüber hinaus erweist sich die politische Unsicherheit vor der Neuwahl am 8. Februar als eine weitere bärische Entwicklung für den JPY. In der Zwischenzeit trug die jüngste Erholung des US-Dollars (USD) von einem Vierjahrestief zu dem starken Anstieg des USD/JPY-Paares seit letztem Mittwoch bei, wodurch es während der asiatischen Sitzung am Donnerstag auf ein fast zweiwöchiges Hoch von etwa 157,00 stieg.
In der Zwischenzeit dämpften weichere Verbraucherinflationszahlen aus Japans Hauptstadt – Tokio – die Wetten auf eine frühzeitige Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BoJ). Dennoch wird erwartet, dass die Zentralbank ihren Kurs der Normalisierung beibehält. Dies stellt eine signifikante Divergenz im Vergleich zu den Erwartungen dar, dass die US-Notenbank (Fed) die Kreditkosten in diesem Jahr noch zweimal senken wird. Abgesehen davon könnten Spekulationen, dass die japanischen Behörden eingreifen würden, um eine weitere Schwäche der heimischen Währung zu stoppen, die JPY-Bären davon abhalten, neue Wetten zu platzieren.
Der nächtliche Ausbruch über den 156,50-Konjunktionspunkt – bestehend aus dem 100-perioden einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart und dem 61,8%-Fibonacci-Retracement-Level des Rückgangs von 159,13-152,06 – begünstigt die USD/JPY-Bullen. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) befindet sich im positiven Bereich, während sein Histogramm sich zusammenzieht, was auf nachlassendes bullisches Momentum hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt 68,92, knapp unter dem überkauften Bereich.
Dies deutet wiederum darauf hin, dass die Erholung in Richtung des 78,6%-Retracement bei 157,64 ausgedehnt werden könnte, während eine Ablehnung in der Nähe des Widerstands das Risiko eines Rückzugs auf das 50%-Retracement bei 155,60 birgt. Eine erneute Expansion des MACD-Histogramms und ein fester RSI über 70 würden das bullische Szenario stärken; andernfalls scheint das Momentum anfällig für eine Konsolidierung unter dem Widerstand zu sein.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.