USD/CAD setzt seine Verlustserie in der sechsten aufeinanderfolgenden Sitzung fort und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Montag bei etwa 1,3680. Die technische Analyse der Tages-Chart zeigt, dass das Paar innerhalb eines neu gebildeten Abwärtskanals fällt, was auf eine anhaltende bärische Tendenz hindeutet. Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 32 (nahe überverkauft) und sinkt, was das schwächer werdende Momentum bestätigt.
Das Währungspaar USD/CAD bleibt unter dem neun-Tage Exponential Moving Average (EMA) und dem 50-Tage EMA, was den kurzfristigen Druck auf den Kurs aufrechterhält. Der kurzfristige Durchschnitt liegt unter dem langfristigen Maßstab, und beide zeigen nach unten, was eine bärische Tendenz beibehält.
Ein erfolgreicher Rückgang unter den Kanal würde die vorherrschende bärische Tendenz verstärken und den Druck auf das Paar erhöhen, um das sechs-Monats-Tief von 1,3642, das am 26. Dezember verzeichnet wurde, zu testen, gefolgt von 1,3539, dem niedrigsten Stand seit Oktober 2024.
Der primäre Widerstand liegt beim neun-Tage EMA von 1,3787, der mit dem oberen Abwärtskanal ausgerichtet ist. Ein Durchbruch über diesen Konfluenzbereich würde den 50-Tage EMA bei 1,3838 freilegen, gefolgt vom sieben-Wochen-Hoch von 1,3928, das am 16. Januar erreicht wurde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.