USD/JPY schwankt um 147,70 vor dem vorläufigen US PMI und der Rede von Fed-Chef Powell

Quelle Fxstreet
  • USD/JPY handelt seitwärts bei 147,70 vor der Rede von Fed Powell um 16:35 GMT.
  • Die Fed hat letzte Woche die Zinssätze gesenkt und weitere Kürzungen in diesem Jahr signalisiert.
  • Ökonomen erwarten, dass der Tokioter CPI im September schneller gewachsen ist.

Das Währungspaar USD/JPY wird während der europäischen Handelszeit am Dienstag in einer engen Spanne um 147,70 gehandelt. Das Paar konsolidiert, während die Anleger auf die Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, um 16:35 GMT warten.

Die Anleger werden der Rede von Fed Powell besondere Aufmerksamkeit schenken, um Hinweise zum aktuellen Stand des Arbeitsmarktes in den Vereinigten Staaten (US) und zum Tempo, mit dem die Notenbank die Zinssätze senken wird, zu erhalten.

In der Sitzung zur Geldpolitik in der letzten Woche hat die Fed die Zinssätze um 25 Basispunkte (bps) auf 4,00%-4,25% gesenkt, angesichts eines schwächelnden US-Arbeitsmarktes, obwohl der Inflationsdruck weiterhin deutlich über dem Ziel von 2% der Notenbank liegt. Die Fed signalisierte durch ihr Dot-Plot, dass der Federal Fund Rate bis zum Jahresende auf 3,6% sinken könnte.

Am Montag erklärten mehrere Mitglieder des Federal Open Market Committee (FOMC), dass der Zinssenkungsschritt vorsorglich war, um die Arbeitsnachfrage zu steigern, die Fed jedoch vorsichtig bleiben sollte, was weitere Zinssenkungen betrifft.

In der nordamerikanischen Sitzung werden die Anleger auch auf die vorläufigen US S&P Global PMI-Daten für September achten. Der Composite PMI wird voraussichtlich stabil bei 54,6 bleiben.

In dieser Woche wird der Hauptauslöser für den japanischen Yen (JPY) die Veröffentlichung der Daten zum Tokioter Verbraucherpreisindex (CPI) für September am Freitag sein. Der Tokioter CPI ohne frische Lebensmittel wird voraussichtlich um 2,8% im Jahresvergleich gestiegen sein, gegenüber 2,5% im August. Anzeichen für einen beschleunigten Preisdruck würden die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Bank of Japan (BoJ) anheizen.

US-Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.

Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.

In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.

Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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