Bernstein: Ethereum-ETF in den nächsten 12 Monaten fast sicher

Autor: Investing.com
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Investing.com - Die Krypto-Märkte zeigen sich derzeit optimistischer denn je. Grund dafür ist die wachsende Zuversicht, dass die US-Börsenaufsicht SEC bald ETFs zulassen könnte, die direkt in Ethereum investieren. Ethereum, der nach Bitcoin zweitgrößte Token, könnte damit einen weiteren Meilenstein in seiner institutionellen Akzeptanz erreichen.


Dieser Optimismus kommt nicht von ungefähr. Nachdem die SEC bereits einen Bitcoin-ETF genehmigt hat, wäre die Ablehnung eines Ethereum-Spot-ETF ohne neue, fundierte Argumente kaum nachvollziehbar. Das Analysehaus Bernstein sieht daher eine realistische Chance, dass ein Ethereum-Spot-ETF bereits im Mai zugelassen werden könnte, und hält es für nahezu sicher, dass dies innerhalb der nächsten 12 Monate geschehen wird.


"Der regulatorische Rahmen für Ethereum ist dem von Bitcoin sehr ähnlich, und der Erfolg der Bitcoin-ETFs hat einen Präzedenzfall geschaffen, den Vermögensverwalter nicht so leicht aufgeben werden", betonen die Experten von Bernstein. Sie schätzen die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung im Mai auf 50 % und innerhalb des kommenden Jahres auf nahezu 100 %.


Während Bitcoin derzeit an Dynamik gewinnt, raten die Bernstein-Analysten dazu, den Fokus verstärkt auf Ethereum zu richten. Seit seinem Tiefpunkt im Jahr 2023 hat sich der Preis von Bitcoin verdreifacht, während Ethereum lediglich eine Verdopplung verzeichnen konnte. Dies könnte bedeuten, dass in Ethereum noch erhebliches Wachstumspotenzial schlummert.


Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 350 Milliarden Dollar sei Ethereum gut positioniert, um eine ähnliche institutionelle Akzeptanz wie Bitcoin zu erreichen, hieß es in dem Bericht weiter. Dies liege nicht nur an den attraktiven Staking-Renditen und dem umweltfreundlichen Design, sondern auch an den institutionellen Vorteilen, die beim Aufbau neuer Finanzmärkte genutzt werden können.


Seit zweieinhalb Jahren werden Ethereum-Futures an der CME gehandelt, und seit Oktober 2023 gibt es sogar einen Ethereum-Futures-ETF. Große Vermögensverwalter wie Blackrock, Fidelity und Grayscale setzen sich stark für die Einführung eines Ethereum-Spot-ETFs ein. Diese Institutionen sehen nicht nur das Potenzial für den Handel, sondern auch die Möglichkeit, Ethereum zu nutzen, um transparente und offene tokenisierte Finanzmärkte zu schaffen.


Bernstein hebt hervor, dass es dabei nicht nur um das Sammeln von Vermögenswerten geht, sondern um die "Transformation der Finanzmärkte" und die Einführung "zugänglicher globaler Vermögensverwaltungsprodukte" auf dem dezentralisierten Ledger von Ethereum. "Ethereum hat einen bedeutenden strategischen Wert für Institutionen als führende Technologieplattform für die Transformation der Finanzmärkte, im Gegensatz zu Bitcoin, das eher als digitales Gold angesehen wird", so Bernstein.


Während Konkurrenten wie Solana, SUI und Aptos sich als schnellere und stärker integrierte Blockchain-Designs positionieren, setzt Ethereum auf eine Skalierbarkeits-Roadmap, die durch ein offenes Ökosystem von schnelleren, auf Ethereum basierenden Chains, sogenannten Roll-ups, angetrieben wird. Trotz der Kritik an der Fragmentierung und Komplexität des Nutzererlebnisses ermöglicht dieses offene Ökosystem die Erstellung von Anwendungen und dedizierten Chains, die schnelle und personalisierte Nutzererlebnisse bieten.


"Ethereum wird seine Position als Rückgrat für dezentralisierte Finanzanwendungen weiter festigen", prognostizieren die Experten von Bernstein. Die kommenden Monate könnten für Ethereum und den gesamten Kryptomarkt entscheidend sein, wenn die SEC den Weg für einen Ethereum-Spot-ETF freimacht.

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