Stellar (XLM) unter Druck: Korrektur vertieft sich – Bären dominieren den Terminmarkt
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Chart-Schwäche: Nach dem Bruch einer wichtigen Trendlinie setzt Stellar seine Talfahrt fort und notiert unter 0,167 Dollar.
Warnsignal Derivate: Das Open Interest fällt auf den tiefsten Stand seit November 2024, während Short-Wetten zunehmen.
Das Kursziel: Technische Indikatoren wie RSI und MACD signalisieren weiteres Abwärtspotenzial bis zum Jahrestief bei 0,160 Dollar.
Für Anleger von Stellar (XLM) bleibt die Lage angespannt. Die Kryptowährung konnte sich auch am Donnerstag nicht aus ihrer Abwärtsspirale befreien und weitete die Korrektur aus. Zum Zeitpunkt der Analyse notiert der Coin bei 0,169 US-Dollar (im Tagestief sogar unter 0,167 Dollar), nachdem er zuvor erneut an einer charttechnischen Schlüsselmarke gescheitert war.
Terminmarkt: Skepsis auf breiter Front

Besonders alarmierend sind die Signale vom Derivatemarkt, die auf eine fundamentale Schwäche hindeuten. Das sogenannte Long-to-Short-Verhältnis ist laut Daten von CoinGlass am Donnerstag auf 0,85 gefallen – ein Wert nahe dem Monatstief. Da dieser Indikator deutlich unter der Schwelle von 1,0 liegt, signalisiert er, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer auf weiter fallende Kurse setzt.
Gleichzeitig schwindet das Interesse der Investoren massiv. Das Open Interest (OI) bei Stellar-Futures ist auf 95 Millionen US-Dollar zusammengeschmolzen. Dies markiert den niedrigsten Stand seit November 2024. Analysten werten die Kombination aus fallenden Preisen und sinkendem Open Interest oft als Zeichen dafür, dass frustrierte Long-Händler ihre Positionen glattstellen und dem Markt den Rücken kehren.

Charttechnik: Der Weg des geringsten Widerstands führt nach unten
Auch aus technischer Sicht haben die Bären das Zepter fest in der Hand. Bereits in der Vorwoche verlor XLM über 13 Prozent an Wert und rutschte am Samstag unter die untere Begrenzungslinie eines "fallenden Keils" (Falling Wedge). Der Versuch einer Rückeroberung dieser Linie scheiterte bis zum Mittwoch, was die Verluste um weitere 5 Prozent ausweitete.

Die Indikatoren lassen derzeit wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende zu:
RSI (Relative Strength Index): Mit einem Wert von 26 auf dem Tageschart signalisiert der RSI eine "überverkaufte" Situation. Doch in einem starken Abwärtstrend deutet dies oft eher auf extremes negatives Momentum hin als auf eine Kaufchance.
MACD: Der Trendfolger zeigt seit Mitte Januar ein intaktes Verkaufssignal ("Bearish Crossover"). Die wachsenden roten Histogramm-Balken unter der Nulllinie bestätigen den anhaltenden Verkaufsdruck.
Sollte die Korrektur anhalten, gilt das Jahrestief 2025 vom 10. Oktober bei 0,160 US-Dollar als nächstes logisches Kursziel. Erst bei einer Rückkehr über die Marke von 0,180 US-Dollar (die untere Begrenzung des alten Trendkanals) würde sich das charttechnische Bild wieder leicht aufhellen.
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