Solana bleibt anfällig: ETF-Zuflüsse schwächen sich ab, Retail-Positionen werden abgebaut – $117 und $100 im Fokus
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Solana (SOL) erholt sich am Montag um 4% nach dem 6%-Rutsch vom Sonntag, bleibt aber nach dem Wochenverlust von 14% klar unter Druck.
Die institutionelle Nachfrage lässt nach: US-Spot-SOL-ETFs meldeten mit $9.57 million den niedrigsten Wochenzufluss, nach $46.88 million in der Vorwoche.
Auf der Retail-Seite spricht die Derivatelage für weiteren Stress – über $60 million Long-Liquidationen in 24 Stunden und ein fallendes Open Interest deuten auf eine bullische „Bereinigung“ hin.
Solana stemmt sich am Montag zwar mit einem Plus von 4% gegen die Schwäche vom Vortag, die Balance im Markt bleibt jedoch fragil: Nach dem 6%-Rückgang am Sonntag summierte sich das Minus der vergangenen Woche auf 14%. Der Rücksetzer passt in ein Umfeld, in dem sowohl institutionelle Zuflüsse als auch spekulative Nachfrage im Futures-Markt nachlassen. Auffällig ist zudem die Liquidationsdynamik – sie signalisiert, dass zuletzt vor allem bullische Positionierungen aus dem Markt gedrückt wurden. Entsprechend verengt sich der technische Blick auf zwei Marken: das Dezember-Tief bei $117 und die psychologische $100-Zone.
Institutionelle und Retail-Nachfrage kühlt ab
Bei den US spot SOL Exchange Traded Funds (ETFs) zeigen die Flows eine klare Abschwächung: In der vergangenen Woche lagen die Zuflüsse bei $9.57 million – der niedrigste Wochenwert –, nach $46.88 million in der Woche davor. In einem „Risk-off“-Umfeld werden solche Rückgänge häufig als Hinweis gewertet, dass institutionelles Kapital vorsichtiger agiert. Als Belastungsfaktoren gelten dabei anhaltende geopolitische Spannungen und tariff-bezogene Drohkulissen aus den USA. Zusätzlich könnte der stärkere Japanese Yen – befeuert durch Spekulationen über eine Intervention der Notenbank zur Stabilisierung – den Kryptomarkt in einen weiteren Abwärtsimpuls ziehen.

Am Derivatemarkt fällt die Schieflage noch deutlicher aus. In den letzten 24 Stunden überstiegen Long-Liquidationen von über $60 million die Short-Liquidationen von $2.14 million klar – ein Muster, das den Verkaufsbias unterstreicht. Parallel dazu ist das SOL futures Open Interest (OI) um 1% auf $7.41 billion gefallen, was auf ein sinkendes ausstehendes Kontraktvolumen hindeutet. Dass die Positionierung dabei zunehmend defensiv wird, spiegelt sich auch in der negativen funding rate von -0.0036% wider.

Technischer Ausblick: Hält die Erholung – oder rückt $100 wieder näher?
SOL erholt sich am Montag in der Asien-Session zügig und nähert sich $125. Dennoch bleibt die charttechnische Einordnung bärisch: Der Kurs liegt deutlich unter den abwärtsgerichteten 50-, 100- und 200-day Exponential Moving Averages (EMAs), was eine „bearish alignment“ signalisiert. Auf der Oberseite dürfte der 50-day EMA bei $135 erste Rebounds begrenzen; darüber folgt mit dem 100-day EMA bei $144 die nächste Hürde.

Bei den Indikatoren zeigt sich kurzfristig eine leichte Entspannung, aber keine Entwarnung: Das MACD-Histogramm bleibt negativ, zieht jedoch zusammen – ein Zeichen nachlassender Abwärtsdynamik. Gleichzeitig liegen MACD und Signallinie weiterhin unter Null, was den übergeordneten Bias schwach hält. Der RSI steht bei 38 und signalisiert weiches Momentum, ohne bereits „oversold“ zu sein.
Der Risiko-Trigger bleibt damit klar definiert: Fällt SOL unter das December 18 low bei $117, öffnet sich der Weg zum S1 Pivot Point bei $112 – und in der Folge zur tieferen Zone rund um die psychologische Unterstützung bei $100.
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