Canary Capital beantragt ersten Litecoin-ETF bei der US-SEC
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Ein Antrag auf den ersten Litecoin-ETF (Exchange Traded Fund) in den USA hat die Kryptowährung Litecoin (LTC) am Mittwoch beflügelt. In der Spitze legte der Kurs um bis zu sechs Prozent zu und stieg über die Marke von 71 US-Dollar. Die Kursbewegung folgte auf die Nachricht, dass der Vermögensverwalter Canary Capital am Dienstag bei der US-Börsenaufsicht SEC den ersten Spot-ETF für Litecoin eingereicht hat.
Laut den Unterlagen plant Canary Capital, mit dem ETF die Performance des CoinDesk Litecoin Price Index (LTX) nachzubilden. Der ETF soll sowohl Privatanlegern als auch institutionellen Investoren eine direkte Möglichkeit bieten, in Litecoin zu investieren, ohne die Kryptowährung selbst kaufen oder verwalten zu müssen. Dies würde den Zugang zu Litecoin erheblich vereinfachen und könnte zu einem Anstieg der Marktliquidität führen.
Der Antrag auf den Litecoin-ETF kommt zu einem Zeitpunkt, in dem das Interesse an Krypto-ETFs generell zunimmt. ETFs gelten als einfacher und sicherer Weg, um in digitale Vermögenswerte zu investieren, was besonders für traditionelle Investoren von Vorteil sein könnte. Genehmigt die SEC den ETF, könnte dies die Akzeptanz von Litecoin weiter erhöhen und zu einer stabileren Preisentwicklung beitragen.
Hinter dem Antrag steht Steven McClurg, CEO von Canary Capital und früherer Mitbegründer von Valkyrie Funds. Er hatte bereits Erfahrung mit Krypto-ETFs gesammelt, als er den Coinshares Valkyrie Bitcoin Fund ETF mitentwickelte. Canary Capital will mit dem neuen ETF das Interesse institutioneller Investoren an Kryptowährungen bedienen und aktiv gemanagte Anlagestrategien anbieten.
Ob und wann der Litecoin-ETF zugelassen wird, bleibt abzuwarten. Marktbeobachter sehen in der Einreichung jedoch ein potenzielles positives Signal für Litecoin und den gesamten Kryptomarkt, da eine ETF-Genehmigung das Vertrauen in die Kryptowährung stärken und ihre Marktstellung festigen könnte.
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