Bitcoins sinkende Volatilität könnte es für institutionelle Investoren attraktiver machen: JPMorgan

JPMorgan-Analysten erklärten, dass die fallende Volatilität Bitcoin für institutionelle Investoren attraktiver macht.
Die Bank prognostiziert, dass die Kapitalzuflüsse in Bitcoin denen von Gold entsprechen könnten; dafür wäre jedoch ein Anstieg der Marktkapitalisierung um 13 % nötig.
Zudem sei Bitcoin derzeit um 16.000 US-Dollar unterbewertet und habe damit weiteres Aufwärtspotenzial.
Die niedrigere Volatilität von Bitcoin (BTC) könnte laut einer Notiz von JPMorgan-Analysten vom Donnerstag mehr institutionelles Kapital anziehen, da der Coin im Vergleich zu Gold unterbewertet sei.
Bitcoin um 16.000 US-Dollar unterbewertet – institutionelles Interesse könnte zunehmen
Bitcoin sei gegenüber Gold unterbewertet, da seine Volatilität historische Tiefststände erreicht habe, schreiben die von Nikolaos Panigirtzoglou geführten JPMorgan-Analysten in ihrer Donnerstags-Notiz.
Die sechsmonatige Rollvolatilität von Bitcoin sei vom Jahresanfang nahe 60 % auf rund 30 % gefallen – der niedrigste jemals gemessene Wert. Die sinkende Volatilität könne es Bitcoin ermöglichen, mehr institutionelles Kapital anzuziehen und damit perspektivisch zu Gold aufzuschließen.
„Man kann erwarten, dass die Allokationen institutioneller Investoren in Bitcoin denen konkurrierender Anlageklassen wie Gold entsprechen, wenn sich die Volatilitäten annähern“, heißt es in der Analyse.
Damit die Zuflüsse auf volatilitätsbereinigter Basis mit Golds 5 Billionen US-Dollar an privaten Investments mithalten, müsste Bitcoins Marktkapitalisierung um etwa 13 % steigen – was einem Preis nahe 126.000 US-Dollar entspräche.
Die Lücke zwischen dem tatsächlichen BTC-Preis und dem volatilitätsbereinigten Gold-Vergleich habe sich im vergangenen Jahr deutlich verschoben; aktuell sei Bitcoin um rund 16.000 US-Dollar unterbewertet. Das weise auf weiteres Aufwärtspotenzial hin, zumal BTC noch etwa 10 % unter seinem Anfang-August-Rekordhoch notiere.
Als wesentlichen Faktor für die sinkende Volatilität nennen die Analysten die stark gestiegene Adoption durch Unternehmens-Treasuries im vergangenen Jahr. Da immer mehr Institutionen BTC in passiven Reserven halten, nehme die Marktaktivität ab – und mit ihr die Schwankungsbreite.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Donnerstag wechselt Bitcoin bei 112.200 US-Dollar den Besitzer, +1 % in den letzten 24 Stunden.
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