WTI fällt auf fast 62,00 USD aufgrund von Überangebotsbedenken
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Der WTI-Preis setzt den Rückgang auf fast 62,15 USD im frühen asiatischen Handel am Donnerstag fort.
Der bärische EIA-Lagerbericht und die IEA-Prognose für ein Ölüberangebot belasten den WTI-Preis.
Händler werden das bevorstehende Treffen zwischen Trump und Putin am Freitag genau beobachten.
West Texas Intermediate (WTI), die US-Rohöl-Benchmark, wird am Mittwoch während der frühen asiatischen Handelsstunden um 62,15 USD gehandelt. Der WTI fällt auf fast ein Zwei-Monats-Tief aufgrund eines unerwarteten Anstiegs der US-Rohölvorräte und einer bärischen Ölüberangebot-Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA).
Die US-Rohölvorräte sind in der vergangenen Woche unerwartet gestiegen, was auf eine schwächere Nachfrage hinweist und den WTI-Preis untergräbt. Laut der Energy Information Administration stiegen die Rohöllagerbestände in den USA in der Woche bis zum 8. August um 3,036 Millionen Barrel, verglichen mit einem Rückgang von 3,029 Millionen Barrel in der Vorwoche. Der Marktkonsens hatte geschätzt, dass die Bestände um 800.000 Barrel sinken würden.
Darüber hinaus belasten die Bedenken über ein Überangebot auf dem Ölmarkt in diesem Jahr ebenfalls das schwarze Gold. Die Internationale Energieagentur prognostizierte ein Überangebot auf dem Markt in diesem Jahr aufgrund des steigenden Angebots der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Verbündeten (OPEC+) sowie von Nicht-OPEC+-Produzenten. Die IEA veröffentlichte am Mittwoch einen Bericht, der ein Rekord-Ölüberangebot von 2,96 Millionen bpd im Jahr 2026 aufgrund einer schwachen Nachfrage und eines erhöhten Angebots prognostiziert.
Ölhändler werden das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska am Freitag, um das Ukraine-Thema zu besprechen, genau beobachten. Spät am Mittwoch warnte Trump, dass Russland "sehr schwere Konsequenzen" drohen, wenn Putin nicht zustimmt, den Krieg in der Ukraine während ihres Treffens am Freitag zu beenden. In Ermangelung weiterer Entwicklungen zwischen den USA und Russland könnten die Gespräche die Aussicht auf strengere Sanktionen gegen Moskau erhöhen, was helfen könnte, die Verluste des WTI kurzfristig zu begrenzen.
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