Aktien in Japan und Südkorea stürzen ab: KOSPI-Index löst Circuit Breaker aus, Kioxia bricht um 11 % ein, Samsung, SK Hynix und SoftBank verzeichnen flächendeckende Verluste.

Quelle Tradingkey

TradingKey - Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte gaben auf breiter Front nach, wobei der KOSPI-Index um fast 5 % einbrach, der Nikkei 225 um über 2 % fiel, Kioxia um mehr als 11 % absackte und Samsung, SK Hynix sowie SoftBank im Gleichschritt verloren.

Während des asiatischen Handelstags am 7. Juli schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte allgemein schwächer. Dabei fiel der KOSPI-Index im Tagesverlauf um bis zu 8 %, was einen Handelsstopp (Circuit Breaker) auslöste, bevor er sich zum Handelsschluss leicht erholte und seinen Rückgang auf 4,91 % begrenzte, um bei 7.656,32 Punkten zu schließen. Der Nikkei 225 verlor 2,12 % und schloss bei 68.256,91 Punkten.

kospi-743b641541c141ad9aa1d0ebb0a21939KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView

Bei den Einzelwerten gaben die Schwergewichte auf breiter Front nach, wobei Kioxia die Verluste anführte. Konkret fiel Samsung Electronics um 6,92 % und rutschte unter die Marke von 300.000 Won, um bei 296.000 Won zu schließen; SK Hynix verlor 6,06 % auf 2.201.000 Won; Kioxia brach um 11,26 % auf 72.400 Yen ein; SoftBank sank um 3,48 % und schloss bei 5.771 Yen.

kiaxia-9691e4a3eb9740b8b619d5334c84f3aeKioxia-Aktienkurs-Chart, Quelle: TradingView

Samsung legte heute seinen historisch stärksten Quartalsgewinn vor, was jedoch von einem Handelsstopp am Markt überschattet wurde. Dies zeigt, dass zum jetzigen Zeitpunkt die Sorge des Marktes darüber, „ob die KI-Infrastruktur überhitzt und ob die Investitionen der Chiphersteller zu hoch sind“, die tatsächlichen aktuellen Erträge völlig in den Schatten gestellt hat.

Darüber hinaus senkte SK Hynix seinen Referenzpreis für den Börsengang von 2,555 Millionen Won auf 2,425 Millionen Won, wodurch das Emissionsvolumen um 1 Milliarde US-Dollar schrumpfte – ein Schritt, der die optimistische Marktstimmung dämpfte. Laut Reuters plant SK Hynix, die massiven 28 Milliarden US-Dollar (ca. 43 Billionen Won), die durch die Emission von American Depositary Receipts (ADRs) erlösten wurden, um den 15. Juli herum schrittweise abzurechnen und nach Südkorea zurückzuführen. Diese Vorgehensweise gilt als negative Nachricht im Sinne einer „Kapitalbeschaffung und Verwässerung des Eigenkapitals“.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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