Japanische und südkoreanische Aktien eröffnen tiefer und brechen um 3 % ein, Speichergiganten Samsung, SK Hynix und Kioxia stürzen kollektiv ab

Quelle Tradingkey

TradingKey - Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte eröffneten schwächer und setzten ihre Talfahrt fort. Dabei fielen die Indizes KOSPI und Nikkei 225 um rund 3 %, während Kioxia, SK Hynix und Samsung Electronics im Gleichschritt einbrachen.

Während der asiatischen Handelssitzung am 26. Juni eröffneten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte im Minus und gaben weiter nach. Konkret fiel der südkoreanische KOSPI-Index um über 2,97 % bzw. 265 Punkte und notierte vorübergehend bei 8.664,71 Punkten; der Nikkei 225 gab um 2,94 % nach, verlor mehr als 2.000 Punkte und lag vorübergehend bei 70.240,09 Punkten.

nikkei225-72d823a437bc44b89b2109692be7ad68Nikkei 225 Index Chart, Quelle: TradingView

Bei den Einzelwerten fiel Kioxia um 3,13 % und rutschte auf rund 100.000 Yen ab, um vorübergehend bei 100.650 Yen zu notieren; SK Hynix gab um 1,58 % nach und sank unter die Marke von 2,9 Millionen Won, um vorübergehend bei 2.871.000 Won zu notieren; Samsung Electronics fiel um 1,53 % und notierte vorübergehend bei 353.000 Won.kioxia-price-352ee58e68da4002bbe775c388827b47

Kioxia-Kurschart, Quelle: TradingView

Obwohl Micron Technology ( MU ) mit einem starken Ergebnisbericht die asiatischen Halbleiteraktien kurzzeitig stimulierte, stieg der US-PCE-Index im Mai im Jahresvergleich um 4,1 %. Dies markierte ein Fast-Dreijahreshoch und verstärkte die Erwartungen an Zinserhöhungen der Federal Reserve in diesem Jahr. Über Nacht war die allgemeine Tendenz der US-Aktien nicht optimistisch, wobei die Technologiegiganten im Allgemeinen nachgaben, da Schwergewichte wie Microsoft ( MSFT ), Apple ( AAPL) und andere Schwergewichte sich kollektiv nach unten bewegten, was den Nasdaq-Index nach unten zog und tiefer schließen ließ.

Darüber hinaus deuten jüngste Berichte zwar darauf hin, dass die USA und der Iran voraussichtlich eine Einigung erzielen und die Straße von Hormus wieder öffnen würden, was die Ölpreise zum Rückzug bewegte. Die jüngsten geopolitischen Details zeigen jedoch, dass die Kernkonflikte zwischen beiden Seiten noch nicht vollständig gelöst sind. So erklärte der Iran beispielsweise, dass „es nach wie vor keine Sicherheitsgarantie für Schiffe gibt, die von den ausgewiesenen Routen abweichen“. Diese geopolitische Unsicherheit hat an den stark von Energieimporten abhängigen japanischen und südkoreanischen Märkten erneut die Alarmglocken schrillen lassen und die Risikobereitschaft am Markt gedämpft.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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