WTI-Preisprognose: Handel über 75,50 USD aufgrund von Unsicherheiten im Iran; 200-Tage-SMA ist entscheidend
- Goldpreis Prognose: Fed-Termin am 17. Juni als Kurstreiber
- Goldpreis Prognose: Warsh-Debüt treibt Gold auf 4.330 Dollar
- Starke Abverkäufe am Kryptomarkt: Monero, Ethereum und Kaspa unter massivem Druck
- Goldpreis steigt wieder: Jetzt entscheidet ein einziger US-Bericht über die nächste Bewegung
- Goldpreis Prognose: Jetzt wird es ernst – fällt Gold unter diese Marke, droht der nächste Rutsch
- Goldpreis Prognose: Zentralbanken senden ein Warnsignal

WTI konsolidiert sich während der asiatischen Sitzung am Freitag vor dem Hintergrund einer Kombination divergierender Kräfte.
US-Vizepräsident Vance sagt Reise zu Friedensgesprächen mit Iran in der Schweiz ab, was Unsicherheit schürt.
Die Wiedereröffnung der Straße von Hormus mildert die Sorgen um die Ölversorgung und begrenzt den Anstieg des schwarzen Goldes.
West Texas Intermediate (WTI) – der maßgebliche US-Rohölpreis – hat Schwierigkeiten, an die über Nacht erreichte Erholung aus dem Bereich von 72,80 USD, dem niedrigsten Stand seit Anfang März, anzuknüpfen, und schwankt während der asiatischen Sitzung am Freitag in einer engen Spanne. Der Rohstoff notiert derzeit knapp über der Mitte der 75,00-USD-Marke und liegt mit einem Tagesplus von 0,30 %, zeigt jedoch keine bullishe Überzeugung.
US-Vizepräsident JD Vance sagte seine geplante Reise in die Schweiz für Gespräche mit dem Iran ab, was die Unsicherheit über die nächste Verhandlungsphase zur Beendigung des Konflikts verstärkt. Hinzu kommen israelische Luftangriffe im Libanon, die das US-Iran-Abkommen zu gefährden drohen, was sich als weiterer unterstützender Faktor für die Rohölpreise erweist. Die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus setzt jedoch im Golf von Mittelost festgehaltenes Öl frei und begrenzt damit einen weiteren Anstieg des schwarzen Goldes.
Aus technischer Sicht wurde der Ausbruch und die Akzeptanz unterhalb der Marke von 83,00 USD in dieser Woche, die das untere Ende einer drei Monate alten Handelsspanne darstellt, als entscheidender Auslöser für bärische Händler gewertet. Zudem liegt der Relative Strength Index (RSI) mit 31,77 knapp über dem überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck zwar hoch, aber noch nicht erschöpft ist. Ergänzend dazu befindet sich die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie mit etwa -1,46 weiterhin unter null, was auf anhaltendes bärisches Momentum hinweist.
Die Rohölpreise halten sich jedoch über dem technisch bedeutenden einfachen 200-Tage-Durchschnitt (SMA) bei 72,83 USD. Daher ist es ratsam, auf Anschlussverkäufe unterhalb dieser Unterstützung zu warten, bevor man sich auf weitere Verluste positioniert. Solange die Kassapreise diesen gleitenden Durchschnitt verteidigen, werden Rücksetzer wahrscheinlich getestet und nicht klar ausgeweitet. Allerdings benötigen die Bullen vermutlich eine deutliche Momentumwende im RSI und MACD, bevor sie einen nachhaltigen Rebound von den aktuellen Niveaus versuchen können.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
WTI-Stunden-Chart
Mehr erfahren
Dieser Text spiegelt lediglich die persönliche Meinung des Autors wider. Leser sollten diesen Artikel nicht als Grundlage für Investitionen betrachten. Bevor Sie eine Investitionsentscheidung treffen, sollten Sie den Rat eines unabhängigen Finanzberaters einholen, um sicherzustellen, dass Sie die Risiken verstehen. Differenzkontrakte (CFDs) sind Hebelprodukte, die zum Totalverlust Ihres Kapitals führen können. Diese Produkte sind nicht für jeden geeignet, investieren Sie daher vorsichtig. Für weitere Details informieren Sie sich bitte.




