PLN: NBP-Gouverneur überrascht die Märkte - ING

Quelle Fxstreet

Der Gouverneur der polnischen Nationalbank, Adam Glapiński, hat es wieder einmal geschafft, die Märkte zu überraschen. Der Preis für die erste Senkung wurde auf Mitte des Jahres verschoben, mit insgesamt 100 Basispunkten im nächsten Jahr, die heute wieder unter Druck geraten könnten, so Frantisek Taborsky, Devisenanalyst bei ING.

Erste Zinssenkung auf Mitte des Jahres verschoben

„Die wichtigste Schlussfolgerung aus der Pressekonferenz ist, dass eine Verlängerung des Einfrierens der Energiepreise im nächsten Jahr laut dem Geldpolitischen Rat zu einer Aufhebung des Einfrierens im vierten Quartal 2025 führen würde. Dadurch wird die Rückkehr der Inflation zum Ziel der Zentralbank im Vergleich zum Basisszenario der Novemberprognose der NBP um sechs Monate verschoben, was den Beginn des Lockerungszyklus verzögert.

„Unsere Ökonomen hatten mit einer ersten Zinssenkung im Mai und mit 100 Basispunkten im Jahr 2025 gerechnet, was deutlich unter den Markterwartungen vor der Pressekonferenz lag - doch selbst dieses Szenario erscheint nun optimistisch. Gleichzeitig bewegt sich die globale Entwicklung in eine dovishe Richtung, was es der NBP angesichts der Lockerungsmaßnahmen anderer Zentralbanken schwer machen wird, sich sehr lange gegen Zinssenkungen zu wehren.

„Im Moment ist jedoch die Marktreaktion auf diese hawkishe Wende wichtiger - und obwohl wir gestern einige taktische Gewinne beim Zloty erwartet hatten, könnte diese Botschaft der NBP sie zu dauerhaften machen. Die erste Zinssenkung wurde auf Mitte des Jahres verschoben, mit insgesamt 100 Basispunkten im nächsten Jahr, die heute wieder unter Druck geraten könnten. Der sprunghafte Anstieg der Zinsdifferenz deutet auf ein Niveau von 4,260 EUR/PLN hin, ein Schlüsselwert in diesem Jahr. Es ist wahrscheinlich, dass er heute getestet wird.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Autor  FXStreet
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Goldpreis Prognose: Jetzt steht Gold vor der wichtigsten Entscheidung seit WochenDer Goldpreis steht wieder an einem Punkt, an dem Anleger ganz genau hinsehen sollten. Die Gold-Futures (GC1!) notieren aktuell bei 4.128,90 US-Dollar auf Tagesbasis. Das klingt zunächst nach einer normalen Kursbewegung. Ist es aber nicht.
Autor  FXStreet
vor 21 Stunden
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