Stanley Black & Decker (SWK) trennt sich von seinem Geschäft mit Excel Industries. Der Werkzeughersteller hat eine verbindliche Vereinbarung über den Verkauf an Bad Boy Mowers geschlossen.
Zu Excel gehören vor allem benzinbetriebene Aufsitz- und Nullwendekreismäher für professionelle Anwender, die unter der Marke Hustler angeboten werden. Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein Umsatz von rund 300 Millionen Dollar erwartet.
Mit der Veräußerung will Stanley Black & Decker nach eigenen Angaben Werte für die Aktionäre freisetzen und sein Geschäft mit Gartengeräten stärker auf andere Marken ausrichten. Dazu zählen Cub Cadet, DEWALT, Craftsman, Troy-Bilt und BLACK+DECKER.
Künftig will sich der Konzern insbesondere auf Wachstumschancen bei elektrischen Gartengeräten sowie leistungsstarken Aufsitz- und Nullwendekreismähern für Privatanwender konzentrieren. Damit sollen sowohl das organische Wachstum als auch die Margen vorangetrieben werden.
Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen und weiterer üblicher Bedingungen. Eine Verwässerung des bereinigten Ergebnisses je Aktie erwartet Stanley Black & Decker durch den Verkauf nicht.
Bis zum Vollzug der Transaktion werden die Ergebnisse von Excel weiterhin im fortgeführten Geschäft ausgewiesen. Eine Einstufung als aufgegebener Geschäftsbereich ist zunächst nicht vorgesehen.