Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums bestätigte am Montag im europäischen Handel, dass die Bemühungen von Katar, Oman und Pakistan zur Vermittlung der Spannungen mit den Vereinigten Staaten (US) andauern. Er bestätigte jedoch, dass Iran seine Verpflichtungen aus dem Memorandum of Understanding (MoU) nicht erfüllen werde, solange die US ihre Verpflichtungen nicht einhalten.
Wir sind nicht diejenigen, die das MoU verletzen.
Die US sind diejenigen, die es wiederholt brechen.
Das MoU durchläuft derzeit eine Krisenphase.
Iran versucht, mit Oman einen gemeinsamen Mechanismus für die Straße von Hormus zu erreichen, aber die US behindern diese Bemühungen.
Die anhaltenden Bemühungen verschiedener Nationen, die Spannungen zwischen den US und Iran zu entschärfen, scheinen die Nachfrage nach sicheren Anlagen gedämpft zu haben. Bei Redaktionsschluss notierte der US Dollar Index (DXY) 0,12 % niedriger bei rund 100,85 und drehte damit nach einem starken Auftakt ins Minus.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.