Aktuelle Entwicklungen im Nahostkrieg: USA und Iran scheinen zu Gesprächen zur Beendigung des Krieges zurückzukehren

Quelle Fxstreet

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Entwicklungen im Nahostkrieg, die sich am Wochenende ereignet haben und voraussichtlich erhebliche Auswirkungen auf die Märkte in der kommenden Woche haben werden.

  • Laut einem Bericht von Axios, der sich auf ungenannte US-Beamte beruft, haben die USA und der Iran zugestimmt, mehr als drei Tage der Vergeltungsschläge in und um die Straße von Hormus zu beenden und am Dienstag in Katar weitere technische Gespräche zu führen.
  • Zuvor waren die Gespräche zur Beendigung des US-Kriegs mit dem Iran Berichten zufolge ausgesetzt worden, nachdem die USA iranische Militärziele als Vergeltung für die jüngsten Angriffe Teherans auf Schiffe in der Straße von Hormus getroffen hatten.
  • Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) erklärte, ihre Streitkräfte hätten acht US-Militärstandorte in Kuwait und Bahrain zerstört, wobei die Angriffe als Vergeltung für jüngste US-Angriffe auf iranische Einrichtungen beschrieben wurden. Washington stellte fest, dass eine Welle iranischer Drohnen- und Raketenangriffe am späten Samstag ihre beabsichtigten Ziele nicht getroffen habe. 
  • Irans Außenminister Abbas Araghchi sagte, die Straße von Hormus bleibe für die nächsten 30 Tage unter vollständiger iranischer Kontrolle und jegliche US-Angriffe würden die prekäre Lage nur verschärfen.
  • US-Präsident Donald Trump warf dem Iran vor, das Memorandum of Understanding zwischen Washington und Teheran verletzt zu haben, und drohte, die Aufgabe „militärisch zu vollenden“.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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