Das iranische Außenministerium erklärte während der europäischen Handelssitzung am Freitag, dass die gemeinsame Erklärung der Vereinigten Staaten (US) und des Golf-Kooperationsrats (GCC) „interventionistische, unverantwortliche und provokative Positionen“ enthalte.
Die gemeinsame Erklärung der US-GCC enthält „interventionistische, unverantwortliche und provokative Positionen“.
Fordert die Golfstaaten auf, die Nutzung ihres Territoriums für zukünftige Angriffe gegen sie zu verhindern.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wird durch die Bedingungen des Kriegsbeendigungs-Memorandums mit Oman geregelt.
Sicherheit in der Region kann nur durch Zusammenarbeit der Länder ohne ausländische Einmischung erreicht werden.
Die USA, Israel und regionale Staaten, die an Angriffen auf den Iran beteiligt waren, sind für die Unsicherheit in der Straße von Hormus verantwortlich.
Aufgrund der Kommentare aus dem Iran ist keine unmittelbare Reaktion im US-Dollar (USD) zu beobachten. Bei Redaktionsschluss notierte der US Dollar Index (DXY) 0,18 % niedriger bei rund 101,25.
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.