Strategen der Oversea-Chinese Banking Corporation, Sim Moh Siong und Christopher Wong, erwarten für asiatische Währungen eine gemischte Entwicklung. Hintergrund sei die fragile Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die den Ölpreis zwar von jüngsten Höchstständen dämpfe, jedoch keine klare Entspannung bringe. Währungen rohstoffabhängiger Volkswirtschaften wie die indonesische Rupiah (IDR), die indische Rupie (INR), der philippinische Peso (PHP) und der thailändische Baht (THB) dürften unter Druck bleiben. Dagegen könnten technologiegetriebene Währungen wie der Taiwan-Dollar (TWD), der südkoreanische Won (KRW) und teilweise auch der malaysische Ringgit (MYR) stabiler tendieren.
„Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran scheint vorerst zu halten, trotz des vorangegangenen Schusswechsels und neuer Spannungen rund um die Vereinigten Arabischen Emirate und die Straße von Hormus.“
„Dennoch reichte dies aus, um die Stimmung am Markt etwas zu beruhigen, wobei die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen nachgaben. Dies unterstreicht eine fragile und keine klare Deeskalation.“
„Im relativen Vergleich – ohne Berücksichtigung des US-Dollars – dürften ölpreisabhängige Währungen wie IDR, INR, PHP und THB unter Druck bleiben, während Technologie- und KI-nahe Währungen wie TWD, KRW und teilweise MYR weiterhin fester tendieren könnten.“