US-Präsident Donald Trump sagte, die Vereinigten Staaten (US) werden ab Montag damit beginnen, einige neutrale Schiffe, die im Persischen Golf feststecken, durch die Straße von Hormus zu geleiten, berichtete Bloomberg am Sonntag.
„Die Schiffsbewegung dient lediglich dazu, Menschen, Unternehmen und Länder zu befreien, die absolut nichts falsch gemacht haben – sie sind Opfer der Umstände“, sagte Trump in einem Beitrag in den sozialen Medien. „Wenn dieser humanitäre Prozess in irgendeiner Weise gestört wird, muss diese Störung leider mit Nachdruck behandelt werden“, fügte Trump hinzu.
Dem Wall Street Journal zufolge, das einen ungenannten US-Beamten zitierte, umfasst diese neue Initiative derzeit keine Eskorte durch die US-Marine, sondern vielmehr einen Koordinationsprozess für Länder, Versicherungsgesellschaften und Schifffahrtsorganisationen.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.