Der Schweizer Industriekonzern ABB hat im vierten Quartal von einer hohen Nachfrage profitiert und sowohl Ergebnis als auch Umsatz klar gesteigert. Besonders kräftig entwickelte sich der Auftragseingang, der deutlich über dem Vorjahresniveau lag.
Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn erhöhte sich im Schlussquartal um knapp ein Drittel auf 1,27 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie legte ebenfalls deutlich zu. Auch das operative Ergebnis verbesserte sich spürbar: Das operative EBITA stieg zweistellig, während sich die entsprechende Marge weiter erhöhte.
Der Umsatz wuchs im vierten Quartal ebenfalls kräftig. Auf vergleichbarer Basis erzielte ABB ein hohes einstelliges Wachstum. Der Auftragseingang legte sowohl nominal als auch bereinigt um Währungseffekte deutlich zu und übertraf den Quartalsumsatz klar.
Der Verwaltungsrat will den Aktionären eine erhöhte Dividende von 0,94 Franken je Aktie vorschlagen. Zudem plant der Konzern ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 2,0 Milliarden US-Dollar, das bis Anfang 2027 laufen soll.
Für das erste Quartal 2026 stellt ABB ein anhaltend solides Wachstum in Aussicht. Auch für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Unternehmen mit steigenden Umsätzen, einem positiven Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz sowie einer leicht verbesserten operativen Marge.