Auch die chinesische Zentralbank hat im September kein Gold gekauft – Commerzbank

Quelle Fxstreet

Die chinesische Zentralbank (PBoC) meldete Ende September unveränderte Goldreserven von 72,8 Millionen Unzen (2.264 Tonnen), wie Rohstoffanalyst Carsten Fritsch von der Commerzbank feststellt.

Ein wichtiger Faktor für die Goldnachfrage sind nach wie vor die Käufe der Notenbanken

"Das bedeutet, dass die PBoC seit fünf Monaten in Folge kein Gold mehr gekauft hat. In den ersten vier Monaten des Jahres hat die PBoC 29 Tonnen Gold gekauft, wobei die Käufe im April sehr gering waren. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 225 Tonnen gekauft.“

„Auch ohne den großen Beitrag der chinesischen Zentralbank beliefen sich die Goldkäufe der Zentralbanken im ersten Halbjahr laut World Gold Council auf insgesamt 483 Tonnen, da die Zentralbanken anderer Länder wie Indien, der Türkei und Polen weiterhin große Mengen Gold kauften.“

„Zudem konnte ein beträchtlicher Teil der Käufe keiner bestimmten Zentralbank zugeordnet werden. Die Käufe der Zentralbanken dürften daher auch ohne größere Käufe der PBoC ein wichtiger Faktor für die Goldnachfrage in diesem Jahr bleiben.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Autor  FXStreet
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