Silber (XAG/USD) handelt am Donnerstag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts niedriger bei rund 60,95 USD und liegt damit 1,73 % im Minus. Das Edelmetall steht unter Gewinnmitnahmen, da der US-Dollar (USD) wieder an Momentum gewinnt, wobei der US-Dollar-Index (DXY) um etwa 0,30 % zulegt und in der Nähe der psychologischen Marke von 100,00 gehandelt wird.
Der stärkere US-Dollar verringert die Attraktivität von Silber für Inhaber anderer Währungen. Gleichzeitig stützen Safe-Haven-Ströme den Greenback weiterhin, da Anleger die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten beobachten, trotz Berichten, wonach Iran und Oman einer vorübergehenden Vereinbarung über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus näherkommen.
Die Anleger richten ihren Fokus auch weiterhin auf die Entwicklungen am Ölmarkt. Hoffnungen, dass sich Lieferunterbrechungen abschwächen könnten, stützen weiterhin die Erwartungen niedrigerer Ölpreise, ein Szenario, das dazu beitragen würde, den globalen Inflationsdruck einzudämmen und die Wahrscheinlichkeit einer geldpolitischen Straffung durch große Zentralbanken zu verringern.
Die Marktteilnehmer blicken nun auf den US Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht vom Freitag. Nach gemischten Arbeitsmarktsignalen zu Beginn dieser Woche, darunter ein schwächer als erwarteter ADP-Beschäftigungsbericht, dürften die offiziellen Beschäftigungszahlen eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Erwartungen an den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve (Fed) spielen, da Anleger die Zinsaussichten weiter neu bewerten.
Händler werden zudem die Reaktion der Renditen von US-Staatsanleihen und des US-Dollars nach der Veröffentlichung der NFP-Daten genau beobachten, da beide weiterhin die wichtigsten kurzfristigen Treiber für die Silberpreise sind.
Im Ein-Stunden-Chart handelt XAG/USD bei 60,94 USD und behält einen leicht neutral-bärischen Ton bei, da das Metall über dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 59,76 USD und dem 200-Perioden SMA bei 58,88 USD bleibt, jedoch weiterhin durch einen abwärts gerichteten Trendlinienwiderstand begrenzt wird, der bei rund 61,59 USD verläuft. Der Relative Strength Index (RSI) nahe 39 deutet auf nachlassendes Aufwärtsmomentum nach dem jüngsten Pullback hin und lässt vermuten, dass Anstiege in Richtung der Trendlinie Schwierigkeiten haben könnten, sofern die Käufer nicht wieder die Kontrolle übernehmen.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung um das zuvor als Widerstand dienende Niveau von 60,00 USD, wobei der 100-Perioden SMA bei 59,76 USD und der längerfristige 200-Perioden SMA bei 58,88 USD eine breitere Nachfragezone vor dem weiter entfernten horizontalen Boden bei 56,60 USD untermauern. Auf der Oberseite ist die abwärts geneigte Widerstandstrendlinie bei 61,59 USD die erste Hürde, die die Bullen überwinden müssen, um die aktuelle Begrenzung der Preise zu lockern und den Weg für eine konstruktivere kurzfristige Erholung in Richtung des jüngsten Hochs bei 62,91 USD zu öffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)