Gold (XAU/USD) ist stark auf den niedrigsten Stand seit Anfang Februar gefallen und notiert um 4.680 USD, unter Druck durch einen starken US-Dollar (USD). Diese Abwärtsbewegung wird maßgeblich durch die hawkische Haltung der Federal Reserve (Fed) getrieben, die die Erwartungen verstärkt hat, dass die Zinssätze länger auf einem höheren Niveau bleiben. Jüngste Inflationsdaten, darunter ein deutlicher Anstieg des Erzeugerpreisindex (PPI), sowie angehobene Wirtschaftsprognosen stützen diesen Ausblick und verringern die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen, was die Attraktivität von zinslosen Anlagen wie Gold schmälert.
Gleichzeitig sorgen steigende geopolitische Spannungen im Nahen Osten für etwas Unterstützung des Edelmetalls. Die Eskalation zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten (US), insbesondere Angriffe auf wichtige Energieinfrastrukturen, hat die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöht. Dieses unsichere Umfeld hilft, den Abwärtsdruck auf Gold trotz der geldpolitischen Maßnahmen der USA zu begrenzen.
Aus technischer Sicht ist die kurzfristige Tendenz, wie im untenstehenden 4-Stunden-Chart von Gold dargestellt, bärisch, da der Preis seinen Rückgang deutlich unter die 50- und 100-Perioden Simple Moving Averages (SMAs) ausweitet, die beide über 5.050 USD bzw. 5.120 USD steigen und damit eine Abkehr vom vorherigen Mittelwert markieren. Die anhaltende Ablehnung an der fallenden Widerstandstrendlinie, die zuletzt Aufwärtsbewegungen nahe 5.150 USD begrenzte, verstärkt den Abwärtsdruck und bestätigt den Übergang von einer Korrekturphase zu einem stärker richtungsweisenden Ausverkauf. Der Relative Strength Index (RSI) bleibt mit einem Wert nahe 15 tief im überverkauften Bereich und zeigt trotz des Risikos kurzfristiger Gegenbewegungen eine starke bärische Dynamik.
Die unmittelbare Widerstandszone liegt bei der horizontalen Barriere um 4.967,00 USD, nahe dem jüngsten Cluster gescheiterter Erholungen und markiert das erste Niveau, das Verkäufer bei einer Erholung verteidigen würden. Ein Ausbruch über diese Zone würde den Bereich der fallenden Trendlinie nahe 5.050 USD freilegen, wo auch der 50-Perioden-SMA als stärkerer Widerstand wirkt. Auf der Unterseite liegt die Unterstützung bei 4.655,28 USD, wobei ein klarer Bruch darunter den Weg zum nächsten strukturellen Boden bei 4.402,23 USD öffnen würde. Solange XAU/USD unter 4.967,00 USD bleibt, werden Erholungen voraussichtlich auf Verkaufsinteresse stoßen und kein nachhaltiges Trendwende-Signal darstellen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)