AUD/USD gewinnt, da der Markt auf schwache US-Daten und globale Unsicherheit reagiert

Quelle Fxstreet


  • Das Paar AUD/USD handelt höher bei etwa 0,6400, mit einem Anstieg von 0,26% im Tagesverlauf.
  • Die US-BIP-Daten enttäuschen die Erwartungen und zeigen einen Rückgang von 0,3% im Q1 2025.
  • Die Markterwartungen für eine Zinssenkung der Fed im Juni steigen, da schwache Daten den USD belasten.
  • Investoren bleiben vorsichtig vor wichtigen US-Datenveröffentlichungen, einschließlich NFPs und BIP für Q1 2025.

Das Paar AUD/USD verzeichnete einen leichten Anstieg, während die Investoren schwache wirtschaftliche Daten aus den Vereinigten Staaten (US) abwogen, einschließlich eines Rückgangs des BIP im Q1. Der Markt erwartet nun mögliche Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed), die den US-Dollar (USD) unter Druck setzen. Trotz anhaltender Handelskonflikte und Unsicherheiten schnitt der Australische Dollar (AUD) gut ab, wobei das Paar nahe dem Niveau von 0,6400 gehandelt wird. Der nächste wichtige Fokus wird die Veröffentlichung der US-Nichtlandwirtschaftlichen Beschäftigungszahlen und der BIP-Daten später in dieser Woche sein.

Tägliche Marktbewegungen: Schwaches US-BIP, Tarifbedenken bleiben bestehen

  • Das Paar AUD/USD steigt nach dem Testen des Widerstands bei etwa 0,6417, gestützt durch ein schwächer als erwartetes US-BIP.
  • Präsident Donald Trump deutet auf Handelsgespräche mit Kanada hin, aber die Unsicherheit über die US-chinesischen Verhandlungen bleibt bestehen.
  • Chinas schwacher Einkaufsmanagerindex (PMI) verstärkt die Risikoaversion und beeinflusst die Rohstoffpreise wie Kupfer.
  • Der US-Dollar-Index (DXY) verharrt flach bei 99,30, während die Händler auf wichtige wirtschaftliche Daten warten.
  • Die Daten zum persönlichen Verbrauch zeigen ein moderates Wachstum, aber die allgemeine wirtschaftliche Perspektive bleibt unsicher.
  • Der US-Arbeitsmarkt zeigt Anzeichen einer Verlangsamung, da die ADP-Beschäftigungsdaten die Erwartungen verfehlen.
  • Händler beobachten die PCE-Inflationsdaten genau, da die Märkte mögliche Zinssenkungen einpreisen.
  • Die Kommentare von Präsident Trump zu Zöllen und Handelspolitik halten die Investoren in Alarmbereitschaft und beeinflussen den USD.
  • Der DJIA fällt um 0,51%, da der Rückgang des BIP im Q1 die Marktstimmung belastet.
  • Die Reserve Bank of Australia (RBA) bleibt vorsichtig hinsichtlich der Inflation, da schwächere CPI-Daten die Erwartungen an Zinssenkungen erhöhen.
  • Globale Unsicherheiten im Zusammenhang mit Handelspolitiken halten die Marktvolatilität hoch, insbesondere im FX-Markt.

Technische Analyse: AUD/USD behält bullishen Ausblick trotz USD-Schwäche

Das Paar AUD/USD zeigt ein bullishes Signal und handelt bei etwa 0,6400, mit einem Anstieg von 0,26% im Tagesverlauf. Das Paar befindet sich derzeit im mittleren Bereich zwischen 0,6356 und 0,6417. Der Relative Strength Index (RSI) ist neutral bei 56,96, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) ein Kaufsignal anzeigt. Der Awesome Oscillator ist neutral bei 0,0096. Kurzfristige gleitende Durchschnitte, einschließlich des 10-Tage-SMA bei 0,6391 und des 100-Tage-SMA bei 0,6281, unterstützen den bullishen Ausblick. Der 200-Tage-SMA bei 0,6463 deutet jedoch auf ein langfristiges Verkaufssignal hin. Unterstützungsniveaus liegen bei 0,6391, 0,6377 und 0,6342, während Widerstandsniveaus bei 0,6409, 0,6411 und 0,6463 liegen.


Australischer Dollar FAQs

Der australische Dollar wird maßgeblich von den Zinssätzen der Reserve Bank of Australia sowie den Preisen von Rohstoffen wie Eisenerz beeinflusst, die für die australische Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Auch die Entwicklungen in China, dem größten Handelspartner Australiens, spielen eine wichtige Rolle.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) beeinflusst den Australischen Dollar (AUD), indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Das Ziel der RBA ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 2-3 % zu halten. Hohe Zinssätze im Vergleich zu anderen wichtigen Zentralbanken stützen den AUD, während niedrige Zinssätze ihn schwächen können. Quantitative Lockerungsmaßnahmen wirken in der Regel negativ auf den AUD, während quantitative Straffungsmaßnahmen ihn stärken.

China ist Australiens wichtigster Handelspartner, daher hat die wirtschaftliche Entwicklung in China einen direkten Einfluss auf den Wert des Australischen Dollars (AUD). Läuft die chinesische Wirtschaft gut, steigt die Nachfrage nach australischen Rohstoffen, Gütern und Dienstleistungen, was den AUD stärkt. Schwächelt die chinesische Konjunktur, sinkt die Nachfrage, und der Wert des AUD fällt. Überraschungen bei den Wachstumsdaten aus China – sowohl positive als auch negative – haben deshalb häufig unmittelbare Auswirkungen auf den Wechselkurs des Australischen Dollars und seiner Währungspaare.

Eisenerz ist der wichtigste Export Australiens und erzielte 2021 laut offiziellen Angaben Einnahmen von 118 Milliarden US-Dollar. China ist dabei der größte Abnehmer. Die Preisentwicklung von Eisenerz wirkt sich daher direkt auf den australischen Dollar (AUD) aus: Steigt der Preis, erhöht sich meist auch der Wert des AUD, da die Nachfrage nach der Währung zunimmt. Fällt der Preis, wirkt sich das negativ auf den AUD aus. Höhere Eisenerzpreise begünstigen zudem ein positives Handelsbilanzsaldo Australiens, was sich ebenfalls stützend auf die Landeswährung auswirkt.

Die Handelsbilanz, also die Differenz zwischen den Einnahmen eines Landes aus Exporten und den Ausgaben für Importe, ist ein weiterer wesentlicher Faktor, der den Wert des australischen Dollars beeinflussen kann. Wenn Australien stark nachgefragte Exportgüter produziert, steigt der Wert der Landeswährung aufgrund der höheren Nachfrage aus dem Ausland. Eine positive Handelsbilanz stärkt den australischen Dollar, während ein Handelsbilanzdefizit gegenteilige Auswirkungen hat.


Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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