Das Britische Pfund (GBP) steht während der frühen europäischen Handelssitzung am Donnerstag gegenüber dem US-Dollar (USD) unter starkem Druck und hält sich nahe 1,3378 an den jüngsten Verlusten fest. Das GBP/USD-Paar bleibt anfällig, da der US-Dollar nach der geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) am Mittwoch besser abschneidet.
Es wird erwartet, dass die britische Währung hoch volatil bleibt, da die Bank of England (BoE) ihre geldpolitische Entscheidung um 11:00 GMT bekannt geben soll.
Strategen bei Brown Brothers Harriman (BBH) weisen darauf hin, dass die BoE bei der Entscheidung am Donnerstag "allgemein erwartet wird, den Leitzins zum sechsten Mal in Folge bei 3,75% zu belassen". Sie rechnen mit "einer weiteren 6-3-Abstimmung", wobei Megan Greene, Catherine L Mann und Huw Pill "eine Anhebung um 25 Basispunkte unterstützen", auch wenn die Mehrheit für ein Abwarten stimmt.
Da die BoE mit nahezu absoluter Sicherheit am Status quo festhalten wird, dürfte die Marktreaktion auf das Pfund Sterling wahrscheinlich von der Inflation und dem geldpolitischen Ausblick abhängen.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) zeigte am Mittwoch, dass sich die Gesamtinflation im August auf 3,1% im Jahresvergleich (YoY) von 2,9% im Juli beschleunigt hat, während die Kernrate unverändert bei 2,6% YoY blieb.

Auf dem Tages-Chart notiert GBP/USD bei 1,3381 und behält damit einen kurzfristig rückläufigen Ton bei, da der Spot unter dem exponentiell gleitenden 20-Perioden-Durchschnitt (EMA) bei 1,3498 bleibt. Das Paar hat sich von den jüngsten Hochs zurückgezogen und handelt nun unter diesem kurzfristigen Trendindikator, was darauf hindeutet, dass Aufwärtsbewegungen wahrscheinlich begrenzt bleiben, solange der EMA darüber liegt.
Der Relative Strength Index (14) ist in Richtung der niedrigen 30er gefallen und deutet auf entstehende überverkaufte Bedingungen hin, ist aber noch nicht stark genug, um den Druck des dominierenden Widerstands oberhalb auszugleichen.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand durch den 20-Perioden-EMA bei 1,3498 definiert, und ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau wäre erforderlich, um den aktuellen rückläufigen Bias zu mildern und den Weg für eine tiefere technische Erholung zu öffnen. Auf der Unterseite ist das Tief vom 30. Juli bei 1,3333 das wichtige Unterstützungsniveau, gefolgt vom Tief vom 28. Juli bei 1,3274.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die Bank of England (BoE) trifft ihre Zinsentscheidung am Ende jeder ihrer acht regulären Sitzungen pro Jahr. Verfolgt die BoE einen restriktiven (hawkischen) Kurs in Bezug auf die Inflation und hebt die Zinsen an, wird das in der Regel als positiv (bullish) für das britische Pfund (GBP) gewertet. Umgekehrt gilt: Eine lockere (dovishe) Haltung mit gleichbleibenden oder sinkenden Zinssätzen wird meist als negativ (bearish) für das GBP interpretiert.
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Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: 3.75%
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Quelle: Bank of England