Das Währungspaar EUR/USD baut auf der Erholung der vergangenen Woche aus dem Bereich der psychologischen Marke von 1,1500 auf und gewinnt am Montag stark an positiver Anschlussdynamik. Das Momentum hebt die Spotpreise in der ersten Hälfte des europäischen Handels über die runde Marke von 1,1600 und wird von einem insgesamt schwächeren US-Dollar (USD) unterstützt.
Händler schraubten ihre Erwartungen an eine unmittelbare Zinserhöhung durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zurück, nachdem die in der vergangenen Woche veröffentlichten Daten Anzeichen einer nachlassenden Inflation und einer Verlangsamung der Konsumausgaben signalisierten. Dies wiederum drückte den USD-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, auf ein mehr als Zweimonatstief und wirkt als Rückenwind für das Währungspaar EUR/USD.
Aus technischer Sicht bestätigten die Spotpreise einen Intraday-Ausbruch über den 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und das 50%-Fibonacci-Retracement des Rückgangs von April bis Juni. Darüber hinaus deuten ein fester Relative Strength Index (RSI) nahe 67 sowie ein positiver, leicht ansteigender Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Histogrammbalken darauf hin, dass die Käufer weiterhin die Oberhand haben. Risiken einer Überdehnung könnten das Währungspaar EUR/USD nahe dem 200-Tage-SMA bei 1,1630 begrenzen, und das 61,8%-Retracement bei 1,1645 liegt direkt darüber.
Ein nachhaltiger Ausbruch über dieses Band könnte den Weg in Richtung des 78,6%-Retracements bei 1,1732 und letztlich des Zyklushochs nahe 1,1843 ebnen. Auf der Unterseite ergibt sich die erste Unterstützung beim 50%-Retracement bei 1,1584 vor dem 100-Tage-SMA bei 1,1569. Ein tieferer Rücksetzer würde das 38,2%-Fibo.-Niveau bei 1,1522 und anschließend das 23,6%-Retracement bei 1,1447 freilegen, wobei die breitere bullische Struktur erst bei einem Rückgang in Richtung des Swing-Tiefs bei 1,1324 ernsthaft gefährdet wäre.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Kanadischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.23% | -0.10% | -0.11% | -0.10% | -0.49% | -0.46% | -0.50% | |
| EUR | 0.23% | 0.10% | 0.13% | 0.13% | -0.24% | -0.24% | -0.27% | |
| GBP | 0.10% | -0.10% | 0.00% | 0.00% | -0.33% | -0.37% | -0.37% | |
| JPY | 0.11% | -0.13% | 0.00% | 0.01% | -0.37% | -0.34% | -0.36% | |
| CAD | 0.10% | -0.13% | -0.01% | -0.01% | -0.38% | -0.36% | -0.39% | |
| AUD | 0.49% | 0.24% | 0.33% | 0.37% | 0.38% | 0.03% | -0.07% | |
| NZD | 0.46% | 0.24% | 0.37% | 0.34% | 0.36% | -0.03% | -0.03% | |
| CHF | 0.50% | 0.27% | 0.37% | 0.36% | 0.39% | 0.07% | 0.03% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.