Japanischer Yen fällt auf Zwei-Wochen-Tief, wirkt anfällig, da sich der USD vor US-VPI behauptet

Quelle Fxstreet
  • USD/JPY versucht, seine jüngste starke Erholung angesichts einer Kombination unterstützender Faktoren auszubauen.
  • Die breite Zinsdifferenz zwischen Japan und anderen großen Volkswirtschaften hält den JPY-Carry-Trade aktiv.
  • Japans fiskalische Probleme belasten den JPY zusätzlich und stützen das Paar im Vorfeld des US-VPI-Berichts.

Das Paar USD/JPY erreicht während der asiatischen Sitzung am Mittwoch ein Eineinhalb-Wochen-Hoch, wobei die Bullen nun darauf abzielen, die Dynamik über die Mitte der 159,00er-Marke hinaus weiter auszubauen, gestützt von einem unterstützenden fundamentalen Umfeld.

Der anfängliche Anstieg, ausgelöst durch die erste gemeinsame US-Japan-Intervention seit 1998, ist weitgehend abgeflaut, da die breite Zinsdifferenz zwischen Japan und anderen großen Volkswirtschaften den sogenannten Carry-Trade aktiv hält und den japanischen Yen (JPY) belastet. Darüber hinaus haben Premierministerin Sanae Takaichis aggressive Konjunkturmaßnahmen und Steuersenkungen Sorgen über die sich verschlechternde fiskalische Lage Japans geweckt. Dies, zusammen mit wirtschaftlichen Risiken infolge der anhaltenden Energieunterbrechungen aufgrund des Iran-Kriegs, belastet den JPY weiterhin und wirkt als Rückenwind für das Paar USD/JPY.

Unterdessen zeigte die Reuters-Tankan-Umfrage, dass der Stimmungsindex der japanischen Hersteller von 13 im Vormonat auf 18 im August gestiegen ist und damit den höchsten Stand seit März 2026 markiert. Hinzu kommt, dass der Index für Nicht-Hersteller von 25 im Juli auf 28 gestiegen ist. Darüber hinaus preisen Händler zunehmend die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) ein, wobei Daten von Tokyo Tanshi eine Wahrscheinlichkeit von 66% für einen Schritt im September zeigen. Dies beeindruckt die JPY-Bullen jedoch kaum oder schmälert die zugrunde liegende starke bullishe Stimmung rund um das Paar USD/JPY.

Der US-Dollar (USD) hingegen versucht, auf den Gewinnen dieser Woche aufzubauen, da erwartet wird, dass höhere Ölpreise die Inflationssorgen neu entfachen und die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zu einer hawkischeren Haltung zwingen werden. Laut dem FedWatch Tool der CME Group weisen Händler dem US-Notenbank mindestens eine Zinserhöhung bis Ende 2026 mit einer Wahrscheinlichkeit von über 75% zu. Dies stützt weiterhin die erhöhten Renditen von US-Staatsanleihen, was zusammen mit geopolitischen Unsicherheiten den USD und das Paar USD/JPY unterstützt.

Händler zeigen sich jedoch vor dem wichtigen US-Verbraucherpreisindex (VPI)-Bericht, der später heute ansteht, zurückhaltend. Darüber hinaus wird der US-Erzeugerpreisindex (EPI) am Donnerstag die Markterwartungen hinsichtlich des künftigen geldpolitischen Kurses der Fed beeinflussen, was wiederum die Nachfrage nach dem USD antreiben wird. Abgesehen davon sollten weitere Entwicklungen rund um die Krise im Nahen Osten dem Buck und dem Paar USD/JPY einen bedeutenden Impuls verleihen. Nichtsdestotrotz stützen die genannten Faktoren die Aussichten auf eine Ausweitung der jüngsten starken Erholungsbewegung des Paares aus dem Bereich von 155,25-155,20, dem niedrigsten Stand seit Mai, der Anfang dieses Monats erreicht wurde.

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chart Analysis USD/JPY

Technische Analyse

Das Paar USD/JPY liegt unter dem 50,0% Fibonacci-Retracement-Level des Rückgangs nach der Intervention und dem 61,8%-Level bei 160,63, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Gewinne an Fahrt verlieren und Aufwärtsversuche zunehmend durch das darüber liegende Angebot begrenzt werden. Auf der Unterseite wird die anfängliche Unterstützung beim 38,2%-Retracement bei 158,58 gesehen, vor dem 23,6%-Level bei 157,31, während ein tieferer Rückgang den strukturellen Anker nahe 155,26 freilegen würde.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)

Japanischer Yen - MTD

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diesen monat. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Schweizer Franken.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.08% -0.26% -0.05% -0.59% -0.40% 0.19% 0.83%
EUR 0.08% -0.19% 0.00% -0.49% -0.32% 0.27% 0.90%
GBP 0.26% 0.19% 0.24% -0.28% -0.13% 0.47% 1.12%
JPY 0.05% 0.00% -0.24% -0.50% -0.49% 0.05% 0.82%
CAD 0.59% 0.49% 0.28% 0.50% 0.14% 0.31% 1.50%
AUD 0.40% 0.32% 0.13% 0.49% -0.14% 0.62% 1.27%
NZD -0.19% -0.27% -0.47% -0.05% -0.31% -0.62% 0.65%
CHF -0.83% -0.90% -1.12% -0.82% -1.50% -1.27% -0.65%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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