Das Währungspaar AUD/JPY notiert während der frühen europäischen Sitzung am Freitag im negativen Bereich um 114,00. Der von China abhängige Australische Dollar (AUD) schwächt sich gegenüber dem Japanischen Yen (JPY) ab, da es keine Fortschritte bei der Öffnung der Straße von Hormus gibt. US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe „fantastische Handelsabkommen“ mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping abgeschlossen, als er am Freitag seinen Besuch in Peking beendete.
Zum Thema Iran sagte Trump: „Wir haben viele verschiedene Probleme gelöst, die andere nicht hätten lösen können.“ Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch, und die Märkte werden den zweiten Tag eines hochrangigen Gipfeltreffens zwischen Trump und Xi Jinping genau beobachten, um weitere Details zu erfahren.
Im Tages-Chart zeigt AUD/JPY eine kurzfristig bullische Tendenz, da es sich oberhalb des 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) und der Mittellinie der Bollinger-Bänder konsolidiert. Der Kurs drückt in die obere Hälfte der jüngsten Volatilitätsbandbreite, wobei das obere Bollinger-Band in Reichweite liegt, während ein moderat positiver Relative Strength Index (RSI) um 57 auf ein stetiges, nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand am oberen Bollinger-Band nahe 114,95, wo ein klarer Tagesschluss darüber den Weg für eine neue Aufwärtsbewegung ebnen würde. Auf der Unterseite wird die erste Unterstützung am mittleren Bollinger-Band bei etwa 113,80 gesehen, gefolgt vom unteren Band nahe 112,65, wobei der 100-Tage-SMA bei 110,27 eine tiefere Trendunterstützung bietet, falls sich eine breitere Korrektur entwickelt.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.