USD/JPY wurde am Montag im Wesentlichen unverändert gehandelt und schloss nahe bei 157,20 nach einer unruhigen Sitzung, die mit einer frühen asiatischen Kurslücke nach unten in Richtung 156,20 begann, bevor eine stetige Erholung im europäischen und US-Handel einsetzte. Das Paar wurde nach dem zweitägigen Einbruch von über 160,00 in der vergangenen Woche in einer engen Spanne zwischen 157,50 und 157,00 gehalten, wobei sich überlappende Dochte und Kerzen mit kleinem Körper auf Unentschlossenheit und zweiseitige Schwankungen während der Montags-Sitzung hinwiesen.
Auf der Yen-Seite verteidigte eine geschätzte Yen-Kaufintervention der BoJ in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar am 30. April und 1. Mai die Marke von 160,00 nach dem anhaltenden Anstieg von USD/JPY, der durch erhöhte Rohölpreise und Japans sich verschlechternde Terms of Trade befeuert wurde. Die geldpolitische Sitzung der vergangenen Woche sah ebenfalls vor, dass die Zentralbank die Zinsen bei 0,75% beließ, jedoch stimmten drei der neun Vorstandsmitglieder für eine Anhebung. Diese Spaltung markierte die größte Opposition gegen eine geldpolitische Entscheidung unter Gouverneur Ueda und erhöhte die vom Markt implizierten Wahrscheinlichkeiten für eine Erhöhung im Juni.
Für den US-Dollar ist der Nonfarm-Payrolls-Bericht (NFP) am Freitag der dominierende kurzfristige Katalysator, wobei der Konsens 60.000 neu geschaffene Stellen gegenüber dem vorherigen Wert von 178.000 erwartet und die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,3% bleibt. Der ISM Services PMI und die JOLTS-Stellenangebote am Dienstag sowie der ADP-Bericht zur privaten Beschäftigung am Mittwoch werden den Ton zu Beginn der Woche angeben. Eine schwache NFP-Zahl könnte die Schwäche des US-Dollars wiederbeleben und die Erholung des Yen beschleunigen, was den weiteren Weg für die japanischen Behörden erschweren würde, falls das Paar weiter fällt.
Im 15-Minuten-Chart handelt USD/JPY bei 157,19. Das Paar weist eine leichte bullishe Intraday-Tendenz auf, da es über dem Tageseröffnungskurs bei 156,91 notiert, was auf Kaufinteresse bei flachen Rücksetzern hindeutet. Der Stochastische RSI ist in höhere Bereiche vorgedrungen und liegt zuletzt nahe 81, was auf überkaufte Bedingungen hinweist, die das Aufwärtsmomentum verlangsamen könnten, obwohl die Kursentwicklung über dem Eröffnungsniveau unterstützt bleibt.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am Tageseröffnungskurs bei rund 156,91, wo Käufer versuchen könnten, den kurzfristigen Aufwärtstrend zu verteidigen. Ein nachhaltiger Bruch unter dieses Niveau würde ein nachlassendes bullishes Momentum im 15-Minuten-Zeitrahmen signalisieren und tiefere Rücksetzer in Richtung der Tiefs der vorherigen Sitzung eröffnen, während ein Halten darüber die Tür für weitere Intraday-Gewinne trotz angespannter Momentum-Signale offenhält.
Im Tageschart handelt USD/JPY bei 157,23. Das Paar bewegt sich zwischen dem 50-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 158,34, der als unmittelbarer Widerstand fungiert, und dem 200-Tage-EMA bei 154,99, der als grundlegende Unterstützung dient, was die breitere Tendenz neutral hält, während der Markt innerhalb dieser Spanne konsolidiert. Der Stochastische RSI bei etwa 54 deutet auf ein ausgewogenes Momentum nach dem jüngsten Rücksetzer hin, was darauf hindeutet, dass weder Bullen noch Bären derzeit einen entscheidenden Vorteil haben.
Auf der Oberseite wäre ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 158,34 erforderlich, um den Weg zu den vorherigen Hochs wieder zu öffnen und zu signalisieren, dass die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen. Auf der Unterseite stellt der 200-Tage-EMA bei 154,99 die wichtige strukturelle Unterstützung dar; ein Bruch unter diesen längerfristigen Durchschnitt würde die mittelfristige Perspektive schwächen und tiefere Verluste in Richtung vorheriger Swing-Tiefs eröffnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.