Das Währungspaar USD/CHF wird während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch in einer engen Spanne um 0,7900 gehandelt. Das Schweizer Franken-Paar bewegt sich ruhig, da der US-Dollar (USD) seitwärts tendiert und Investoren auf die Antwort Irans auf den 15-Punkte-Vergleichsplan des US-Präsidenten Donald Trump warten.
Zum Zeitpunkt der Niederschrift notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, nahezu unverändert bei rund 99,20.
Am späten Dienstag schlug US-Präsident Trump einen einmonatigen Waffenstillstand mit Iran vor, zusammen mit einem 15-Punkte-Plan, der dem Land untersagt, nukleare Ambitionen und Atomwaffen zu verfolgen, sowie die Urananreicherung auf iranischem Gebiet verbietet.
Unterdessen weist Iran die Behauptungen von US-Präsident Trump zurück, wonach Teheran direkt an den Waffenstillstandsgesprächen mit Washington beteiligt sei.
In der Schweiz hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Bereitschaft signalisiert, zu intervenieren, um einer signifikanten Aufwertung der Landeswährung entgegenzuwirken.

Das Paar USD/CHF notiert zum Redaktionsschluss nahezu unverändert bei rund 0,7890. Die kurzfristige Tendenz ist bullish, da der Kurs über dem steigenden 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bleibt, der die Erholung aus dem Bereich um 0,76 verfolgt und nun den Anstieg um 0,78 stützt. Die jüngsten höheren Schlusskurse über der Marke von 0,77 festigen eine allmähliche Bodenbildung nach dem vorherigen Rückgang, während der RSI nahe 57 über seiner Mittellinie bleibt und ein anhaltendes Aufwärtsmomentum statt Erschöpfung signalisiert.
Die erste Unterstützung liegt bei 0,7830 und entspricht der Zone des 20-Tage-EMA; ein Bruch darunter würde tiefere Unterstützungen bei 0,7770 und anschließend im Bereich um 0,7700 freilegen. Auf der Oberseite befindet sich der unmittelbare Widerstand nahe 0,7930, wo die jüngsten Anstiege ins Stocken gerieten, gefolgt von 0,8000 als nächster psychologischer Barriere, die überwunden werden müsste, um eine stärkere bullishe Ausdehnung zu bestätigen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steuert die Geldpolitik des Landes und strebt eine jährliche Inflationsrate von unter 2 % an, um Preisstabilität zu gewährleisten.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) legt die Zinssätze fest, um die Preisstabilität zu gewährleisten. Wenn die Inflation über das Ziel hinausgeht, erhöht die SNB die Zinsen, um das Preiswachstum zu dämpfen. Höhere Zinsen stärken den Schweizer Franken (CHF), während niedrigere Zinsen ihn schwächen.
Die SNB greift zudem regelmäßig in den Devisenmarkt ein, um eine übermäßige Aufwertung des Schweizer Frankens zu verhindern, da ein starker Franken die Wettbewerbsfähigkeit der exportorientierten Schweizer Wirtschaft belastet. Zwischen 2011 und 2015 führte die SNB sogar eine feste Bindung des Frankens an den Euro ein, um dessen Aufwertung zu stoppen. Heute interveniert die Bank, indem sie ihre umfangreichen Devisenreserven nutzt, um Fremdwährungen wie den US-Dollar oder den Euro zu kaufen. In Zeiten hoher Inflation, insbesondere getrieben durch steigende Energiepreise, verzichtet die SNB jedoch auf Eingriffe, da ein starker Franken die Energieimporte verbilligt und so den Inflationsdruck auf Schweizer Haushalte und Unternehmen mildert.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) überprüft viermal jährlich, im März, Juni, September und Dezember, ihre geldpolitische Ausrichtung. Dabei veröffentlicht sie auch eine mittelfristige Inflationsprognose, die in den darauffolgenden Monaten das geldpolitische Umfeld maßgeblich prägen kann.