Das Paar EUR/USD bleibt am Freitag während der asiatischen Sitzung auf der Verliererseite und handelt derzeit knapp über der Marke von 1,1700, gut in Reichweite eines fast einmonatigen Tiefs, das am Vortag erreicht wurde.
Die eingehenden makroökonomischen Daten aus den USA deuten auf einen bemerkenswert robusten Arbeitsmarkt hin. Hinzu kommen die Protokolle der FOMC-Sitzung im Januar und hawkische Kommentare von Vertretern der Federal Reserve (Fed), die die Anleger dazu zwangen, ihre Wetten auf eine aggressivere Lockerung der Geldpolitik zu reduzieren. Dies, zusammen mit steigenden geopolitischen Spannungen, unterstützt den sicheren Hafen US-Dollar (USD) dabei, seine jüngsten starken Gewinne auf dem höchsten Stand seit dem 23. Januar zu bewahren, was wiederum weiterhin auf das Paar EUR/USD drückt.
Darüber hinaus untergräbt die Wiederbelebung der Wetten auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) die Gemeinschaftswährung und scheint zusätzlichen Druck auf das Paar EUR/USD auszuüben. Händler warten nun auf die Veröffentlichung der vorläufigen PMIs aus der Eurozone und den USA, um kurzfristige Chancen zu nutzen. Der Fokus wird jedoch weiterhin auf dem vorläufigen US-BIP-Bericht für das vierte Quartal und dem US-Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) liegen, um frische Impulse in eine Richtung zu erhalten.
Aus technischer Sicht scheint das Paar EUR/USD nun unterhalb des Zusammenflusses bei 1,1780-1,1770 akzeptiert zu haben und scheint anfällig für einen weiteren Rückgang zu sein. Der genannte Bereich umfasst den 200-perioden Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart und das 61,8%-Fibonacci-Retracement-Niveau einer starken Aufwärtsbewegung vom Januar-Tief. Dies sollte als zentraler Drehpunkt fungieren und einen Deckel auf jegliche versuchte Erholung inmitten des zugrunde liegenden bullischen Tons des USD halten.
In der Zwischenzeit bleibt die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie unterhalb der Signallinie und unterhalb der Nulllinie, mit einem sich verengenden negativen Histogramm, das auf nachlassendes Abwärtsmomentum hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) steht bei 29 (überverkauft). Die kurzfristige Tendenz bleibt fragil, obwohl ein überverkaufter RSI und ein stabilisierender MACD eine korrigierende Erholung begünstigen würden, falls sich das Momentum verbessert. Eine Erholung könnte das 50%-Retracement bei 1,1828 anvisieren.
Darüber hinaus würde eine Akzeptanz über letzterem den Ton aufhellen, während ein Scheitern, es zurückzuerobern, die Verkäufer die Kontrolle über den Rückgang behalten lassen würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Composite PMI wird monatlich von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlicht und gilt als wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in der Eurozone – sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor. Grundlage des Index sind Umfragen unter Führungskräften, wobei jede Antwort nach der Unternehmensgröße und dessen Beitrag zur Gesamtproduktion des jeweiligen Sektors gewichtet wird. Die Befragten geben an, wie sich bestimmte Geschäftsfaktoren im laufenden Monat im Vergleich zum Vormonat verändert haben. Die Ergebnisse können frühzeitig Hinweise auf Trends in wichtigen volkswirtschaftlichen Kennzahlen wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Industrieproduktion, der Beschäftigung und der Inflation geben. Der Index bewegt sich zwischen 0 und 100. Ein Wert von 50,0 zeigt keine Veränderung zum Vormonat. Werte über 50 deuten auf eine allgemeine Expansion der privaten Wirtschaft hin und gelten als bullishes Signal für den Euro (EUR). Werte unter 50 signalisieren hingegen einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität und werden meist als bärisch für den EUR gewertet.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Fr Feb. 20, 2026 09:00 (Zuvor)
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 51.5
Vorher: 51.3
Quelle: S&P Global