Silberpreis-Prognose: XAG/USD steigt auf fast 76,50 US-Dollar, hat jedoch die dritte wöchentliche Abnahme im Blick
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Silber erholt sich, nachdem es in der vorherigen Sitzung um 11,5% gefallen ist.
Der Rückgang am Donnerstag hatte keinen klaren Auslöser, da es zu breiten erzwungenen Liquidationen über alle Anlageklassen kam.
Händler warten auf frische US-Inflationsdaten, um Hinweise auf die Geldpolitik der Federal Reserve zu erhalten.
Der Silberpreis (XAG/USD) gewinnt an Boden, nachdem er in der vorherigen Sitzung 11,5% verloren hat, und handelt während der frühen europäischen Stunden am Freitag um die 76,60 USD pro Feinunze. Allerdings steht der Silberpreis vor einem dritten wöchentlichen Rückgang in Folge, da die Volatilität zurückkehrt.
Händler hatten keinen klaren Katalysator, um den Rückgang am Donnerstag zu erklären, aber parallele Verluste bei Aktien und Kryptowährungen deuten auf breite erzwungene Liquidationen hin, die wahrscheinlich durch systematische und algorithmische Handelsströme verstärkt wurden.
Investoren konzentrieren sich nun auf die neuesten US-Inflationsdaten, die helfen könnten, die Erwartungen an die Geldpolitik der Federal Reserve zu formen. Die Gesamtinflation wird voraussichtlich auf 2,5% von 2,7% sinken, während die Kerninflation voraussichtlich auf 2,5% von 2,6% zurückgeht. Ein schwächerer Wert könnte der Federal Reserve (Fed) Spielraum geben, um die Zinssenkungen wieder aufzunehmen, nachdem sie bei ihrem ersten Treffen des Jahres stabil geblieben ist.
Allerdings deutet das CME FedWatch-Tool darauf hin, dass die Finanzmärkte jetzt eine Wahrscheinlichkeit von fast 92% einpreisen, dass die Fed die Zinsen bei ihrem Treffen im März unverändert lässt, gegenüber 82% in der Vorwoche.
Die Fed wird voraussichtlich bis zum Jahresende etwa zwei Zinssenkungen um 25 Basispunkte durchführen. Die Märkte rechnen nun mit einem ersten Schritt im Juli statt im Juni.
Die Nachfrage nach Silber als sicherem Hafen schwächt sich, da US-Präsident Donald Trump angedeutet hat, dass die Verhandlungen mit dem Iran bis zu einem Monat andauern könnten, was das unmittelbare Risiko militärischer Maßnahmen verringert. Trump verfolgt derzeit eine diplomatische Strategie, die darauf abzielt, das iranische Atomprogramm einzudämmen.
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