Das Währungspaar GBP/USD handelt flach bei etwa 1,3570 während der europäischen Handelsstunden am Mittwoch. Das Paar flacht ab, während das Pfund Sterling (GBP) höher handelt nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex (VPI)-Daten des Vereinigten Königreichs (UK) für Januar.
Allerdings ist die Aussicht für die britische Währung unsicher geworden, da die Daten gezeigt haben, dass die inflationsbedingten Drucke in dem erwarteten Tempo nachgelassen haben. Die Gesamtinflation im Vereinigten Königreich lag mit 3% im Jahresvergleich (YoY) unter den 3,4% im Dezember. Im gleichen Zeitraum kühlte das Wachstum des Kern-VPI auf 3,1% ab.
Die schwachen VPI-Daten aus dem Vereinigten Königreich werden voraussichtlich die Marktspekulation stärken, dass die Bank von England (BoE) die Zinssätze in ihrer geldpolitischen Sitzung im März senken wird.
Unterdessen handelt der US-Dollar (USD) höher vor der Veröffentlichung der Protokolle des Offenmarktausschusses (FOMC) der geldpolitischen Sitzung im Januar um 19:00 GMT.
Zum Zeitpunkt der Presse lag der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen abbildet, um 0,2% höher bei etwa 97,30.
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GBP/USD handelt fast flach bei etwa 1,3570 zum Zeitpunkt der Erstellung. Der 20-periodische Exponential Moving Average (EMA) zeigt nach unten und liegt bei 1,3591, was den kurzfristigen Druck aufrechterhält.
Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei 44 liegt unter der 50-Mittellinie und deutet auf ein gedämpftes Momentum hin, trotz eines vorsichtigen Anstiegs.
Insgesamt scheint die Aussicht für das Paar bärisch, da es Schwierigkeiten hat, über die untere Grenze des symmetrischen Dreiecks nach dem Ausbruch zurückzukehren. Nach unten könnte Cable seinen Rückgang in Richtung des Tiefs vom 22. Januar um 1,3400 ausweiten, wenn es unter das Tief vom Dienstag bei 1,3500 bricht.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Verbraucherpreisindex (VPI) des Vereinigten Königreichs wird monatlich vom Office for National Statistics veröffentlicht und misst die Inflationsrate – also die Veränderung der Preise für von privaten Haushalten gekaufte Waren und Dienstleistungen. Die Berechnung erfolgt nach internationalen Standards. Der VPI ist das zentrale Inflationsmaß, das auch zur Zielsetzung der britischen Regierung herangezogen wird. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) zeigt, wie sich die Preise im aktuellen Berichtsmonat im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres entwickelt haben. Ein hoher VPI-Wert wird in der Regel als positiv (bullish) für das britische Pfund (GBP) gewertet, ein niedriger Wert hingegen als negativ (bärisch).
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Mi Feb. 18, 2026 07:00
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 3%
Prognose: 3%
Vorher: 3.4%
Quelle: Office for National Statistics
Die Bank of England hat die Aufgabe, die Inflation, gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI), bei etwa 2 % zu halten, was der monatlichen Veröffentlichung eine große Bedeutung verleiht. Ein Anstieg der Inflation signalisiert eine schnellere und frühere Erhöhung der Zinssätze oder die Reduzierung der Anleihekäufe durch die BOE, was eine Verknappung des Angebots an Pfund bedeutet. Umgekehrt deutet ein Rückgang des Tempos des Preisanstiegs auf eine lockere Geldpolitik hin. Ein höher als erwartetes Ergebnis ist tendenziell GBP-bullish.