Das AUD/JPY-Paar bleibt während der frühen europäischen Handelsstunden am Mittwoch bei 108,55 stabil. Wachsende Optimismus über die pro-Stimulus-Politikagenda der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi könnte den japanischen Yen (JPY) unterstützen und als Gegenwind für das Paar wirken.
Takaichi präsentierte Details ihres "intelligenten Stimulus"-Haushaltsplans und erklärte, dass dieser auf disziplinierten Berechnungen basiert und nicht darauf abzielt, unkontrollierte Inflation zu erzeugen, sondern vielmehr das Wirtschaftswachstum zu stärken. Ihre Kommentare nehmen einige Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der öffentlichen Schulden.
Händler könnten vor dem australischen Beschäftigungsbericht für Januar, der am Donnerstag fällig ist, vorsichtig werden. Jegliche Anzeichen einer Verbesserung des australischen Arbeitsmarktes könnten den Aussie kurzfristig gegenüber dem japanischen Yen (JPY) stärken.
Im Tageschart hält sich AUD/JPY über dem 100-Tage-EMA und behält eine bullische Tendenz im mittelfristigen Bereich bei. Rücksetzer könnten in der Nähe dieses Durchschnitts dynamische Unterstützung finden und den breiteren Aufwärtstrend intakt halten. Der RSI bei 55,65 liegt über der 50-Linie und zeigt ein stetiges Momentum ohne überkauften Druck.
Der Preis schwebt um die Bollinger 20-Perioden-Mittelband bei 108,50. Die Bänder haben sich verengt, was auf eine Volatilitätskompression hinweist, die einem richtungsweisenden Ausbruch vorausgehen könnte. Ein Anstieg könnte in Richtung des oberen Bands bei 110,53 ausgedehnt werden, während ein Rückfall unter die Mittellinie bei 108,50 das Risiko eines Rücksetzers zum unteren Band bei 106,47 birgt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.