Analysten der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, verweisen darauf, dass das Pfund nach einem enttäuschenden britischen Arbeitsmarktbericht unter Druck steht. Schwächere Beschäftigungszuwächse und Lohnentwicklungen hielten die binnenwirtschaftlichen Risiken vor den anstehenden Inflations-, Einzelhandels- und PMI-Daten hoch. Die Märkte preisten inzwischen vollständig eine Zinssenkung der Bank of England im April sowie einen weiteren Schritt im November ein. Unterstützung für GBP/USD werde in der Nähe von 1,3525 und 1,3500 gesehen.
„Das binnenwirtschaftliche Risiko bleibt im Vorfeld der Verbraucherpreisdaten am Mittwoch und der Einzelhandelsumsätze am Freitag erhöht.“
„Die vorläufigen PMI-Daten werden ebenfalls am Freitag veröffentlicht. Die Zahlen dürften weiterhin den Ton für die Erwartungen an die Bank of England angeben, da Notenbanker und Marktteilnehmer das Ausmaß der erforderlichen geldpolitischen Lockerung bewerten.“
„Eine Zinssenkung ist für April vollständig eingepreist, ebenso ein weiterer Schritt im November nach den jüngsten Arbeitsmarktdaten.“
„Für GBP/USD erwarten wir kurzfristige Unterstützung am 50-Tage-Durchschnitt (1,3525) sowie zusätzliche Unterstützung an der psychologisch wichtigen Marke von 1,35.“