Silber-Flash-Crash: Erholung auf 76,60 Dollar – US-Inflationsdaten im Fokus
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Panikverkauf: Silber (XAG/USD) stürzt im späten Donnerstagshandel um über 11 Prozent ab, fängt sich aber im asiatischen Geschäft wieder.
Ursachenforschung: Ein Tech-Ausverkauf und Margin Calls lösen eine algorithmische Verkaufswelle aus.
Zins-Update: Fed-Zinssenkung rückt in die Ferne – Wahrscheinlichkeit für eine Zinspause liegt nun bei 92 Prozent.
Nach einer dramatischen Nacht lecken die Silber-Bullen ihre Wunden. Der Preis für das Edelmetall (XAG/USD) konnte sich im asiatischen Handel am Freitag stabilisieren und einen Teil der massiven Verluste wettmachen. Aktuell notiert die Feinunze im Bereich von 76,60 US-Dollar. Vorausgegangen war ein plötzlicher Kurseinbruch im späten Donnerstagshandel, der Silber in der Spitze um mehr als 11 Prozent in die Tiefe riss.
Algorithmen und Margin Calls beschleunigen den Absturz
Marktbeobachter machen für den abrupten Ausverkauf eine toxische Mischung aus technischer und fundamentaler Panik verantwortlich. Auslöser war primär der breit angelegte Rutsch bei Technologieaktien, befeuert durch wachsende Sorgen um die Nachhaltigkeit des KI-Booms (Künstliche Intelligenz).
Diese Korrektur an den Aktienmärkten führte offenbar zu sogenannten „Margin Calls“: Investoren waren gezwungen, liquide Assets wie Edelmetalle abzustoßen, um Nachschusspflichten zu bedienen und Liquidität bereitzustellen. Analysten vermuten zudem, dass algorithmische Handelssysteme („Algo-Trading“) den Verkaufsdruck technisch verstärkten und so den „Flash-Crash“ auslösten.
Zinsfantasie erhält Dämpfer
Fundamental belastet zudem die veränderte Zinslandschaft. Nach den robusten US-Arbeitsmarktdaten schwindet die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed), was zinslose Anlagen wie Silber weniger attraktiv macht.
Laut dem FedWatch-Tool der CME Group preisen die Märkte mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von fast 92 Prozent ein, dass die Notenbank die Zinsen bei ihrer nächsten Sitzung unverändert lässt. Die Chance auf eine erste Senkung im Juni wird derzeit nur noch auf knapp 50 Prozent taxiert.
Silver Institute: Stabile Nachfrage erwartet
Trotz der aktuellen Turbulenzen bleibt der langfristige Ausblick moderat positiv. Der Branchenverband „The Silver Institute“ prognostizierte am Dienstag, dass die globale Silbernachfrage im Jahr 2026 stabil bleiben dürfte. Dabei sollen Zuwächse bei den Privatinvestitionen die erwarteten Rückgänge in den Bereichen Industrie, Schmuck und Silberwaren kompensieren.
Spannung vor den US-Inflationsdaten
Der Fokus der Händler richtet sich nun vollends auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex (CPI) im weiteren Verlauf des Freitags. Ökonomen erwarten für Januar sowohl für die Gesamt- als auch für die Kernrate einen Anstieg von 2,5 Prozent im Jahresvergleich.
Diese Daten gelten als Zünglein an der Waage für den künftigen Zinspfad der Fed. Sollten die Inflationszahlen schwächer als erwartet ausfallen, könnte dies den US-Dollar belasten und dem in Dollar denominierten Silberpreis kurzfristig Auftrieb verleihen. Bestätigt sich jedoch der Preisdruck, droht dem Edelmetall erneuter Gegenwind.
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