Analysten der Rabobank verweisen auf zunehmende geopolitische Risiken rund um den Iran, die die Ölmärkte beeinflussen könnten. Zwar sei eine zweite Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran konstruktiv verlaufen, dennoch betonten die Experten den fortgesetzten militärischen Aufmarsch, Drohungen im Umfeld der Straße von Hormus sowie innenpolitische Erwägungen in Teheran. Der Bericht erinnert an frühere Konflikte nach ähnlichen Angeboten und sieht weiterhin erhebliche Restrisiken für die Energieversorgung und die regionale Stabilität.
„Unterdessen endete die zweite Runde der US-Iran-Gespräche damit, dass die Iraner lächelten und von greifbaren Vereinbarungen sprachen. Eine dritte Runde wurde für in zwei Wochen angesetzt, um Differenzen zu überbrücken.“
„Allerdings verlegen die USA weiterhin militärische Ausrüstung in die Region; der Iran beleidigte und bedrohte die USA gestern erneut und schränkte die Durchfahrt durch die Straße von Hormus teilweise ein – erstmals seit den 1980er-Jahren. Zudem hoben sowohl Berichte aus der Region als auch Vizepräsident Vance hervor, dass Teheran auf Zeit spiele, während es versuche, die Kontrolle über seine unruhige Bevölkerung zurückzugewinnen, und zentrale Forderungen der USA ignoriere.“
„Zur Erinnerung: 2025 bot der Iran den USA denselben Deal an wie jetzt – und wurde bombardiert.“