AUD/JPY Preisprognose: Stärkt sich über 108,50, RSI signalisiert überkaufte Bedingungen

Quelle Fxstreet
  • AUD/JPY gewinnt im frühen europäischen Handel am Freitag an Boden und erreicht etwa 108,55. 
  • Das Währungspaar bleibt in einer bullischen Stimmung, jedoch kann eine weitere Konsolidierung im kurzfristigen Bereich aufgrund des überkauften RSI-Moments nicht ausgeschlossen werden. 
  • Ein Pullback würde das anfängliche Unterstützungsniveau bei 105,85 anvisieren.

Das AUD/JPY-Paar gewinnt während der frühen europäischen Sitzung am Freitag an Stärke und nähert sich 108,55. Der japanische Yen schwächt sich gegenüber dem Australischen Dollar (AUD) nach der geldpolitischen Entscheidung der Bank of Japan (BoJ). 

Wie allgemein erwartet, beschloss die BoJ, ihren Leitzins bei 0,75% unverändert zu lassen, nachdem die zweitägige geldpolitische Überprüfungssitzung am Freitag abgeschlossen wurde. Damit bleiben die Kreditkosten auf dem höchsten Niveau seit drei Jahrzehnten. 

Das Vorstandsmitglied Hajime Takata schlug ebenfalls vor, die Zinsen zum zweiten Mal in Folge zu erhöhen, was keine weiteren Unterstützungsstimmen fand, aber den hawkischen Momentum innerhalb der japanischen Zentralbank hervorhob.

Laut dem vierteljährlichen Ausblicksbericht der BoJ hob die BoJ ihre Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2025 und 2026 an und hielt an ihrer Einschätzung fest, dass die Wirtschaft auf Kurs für eine moderate Erholung bleibt.

Chart Analyse AUD/JPY

Technische Analyse:

Im Tages-Chart hält sich AUD/JPY über dem 100-Tage-EMA bei 102,07, was eine feste bullische Tendenz unterstreicht. Die positive Steigung unterstützt die Fortsetzung, während die Distanz zum Durchschnitt auf das Risiko einer Mittelwertumkehr hinweist. Der Preis hat das obere Bollinger-Band bei 108,10 überschritten, was auf angespannte Bedingungen bei starkem Aufwärtsdruck hinweist. Die Bänder weiten sich weiterhin aus, was auf steigende Volatilität und einen beschleunigenden Trend hinweist.

Der RSI bei 77,21 befindet sich im überkauften Bereich, was ein robustes Momentum bestätigt, aber das Risiko einer Abkühlungsphase erhöht. Ein Pullback würde das mittlere Bollinger-Band bei 105,85 anvisieren, wobei das untere Band nahe 103,62 zusätzliche Unterstützung bieten würde, falls das Momentum nachlässt. Auf der Oberseite würde das Halten von Schlusskursen über dem oberen Band den Weg des geringsten Widerstands nach oben halten, obwohl eine kurzfristige Konsolidierung vor einer Erweiterung stattfinden könnte.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

Bank of Japan - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Bank of Japan (BoJ) steuert die japanische Geldpolitik und hat ein Inflationsziel von rund 2 %. Ihre Maßnahmen haben einen wesentlichen Einfluss auf den japanischen Yen.

Die Bank of Japan implementierte im Jahr 2013 eine extrem expansive Geldpolitik, um die wirtschaftliche Aktivität zu stimulieren und in einem deflationären Umfeld Inflation zu erzeugen. Diese Politik, basierend auf quantitativer und qualitativer Lockerung (QQE), beinhaltete den Ankauf von Vermögenswerten wie Staats- und Unternehmensanleihen durch die Schaffung von Zentralbankgeld, um zusätzliche Liquidität bereitzustellen. Im Jahr 2016 intensivierte die BoJ diese Maßnahmen, führte Negativzinsen ein und begann, die Renditen von 10-jährigen Staatsanleihen direkt zu steuern. Im März 2024 vollzog die Bank eine Kehrtwende, indem sie die Zinsen anhob und sich damit von ihrer ultra-expansiven Geldpolitik distanzierte.

In den vergangenen zehn Jahren hat die entschlossene Haltung der Bank of Japan, an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten, zu einer wachsenden geldpolitischen Divergenz im Vergleich zu anderen Zentralbanken, insbesondere der US-Notenbank, geführt. Dies verstärkte die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen US-Staatsanleihen und japanischen Staatsanleihen und stärkte den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen. Mit der Entscheidung der BoJ im Jahr 2024, ihre expansive Geldpolitik schrittweise zu lockern, und dem gleichzeitigen Beginn von Zinssenkungen in anderen großen Zentralbanken, wird diese Differenz nun zunehmend eingeengt.

Der schwächere Yen und steigende globale Energiepreise haben die Inflation in Japan über das Ziel der BoJ von 2 % hinausgetrieben. Zusätzlich hat die Erwartung steigender Löhne – ein zentraler Treiber der Inflation – diese Entwicklung weiter verstärkt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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