Der Euro (EUR) zeigt sich innerhalb seiner jüngsten Handelsspanne schwächer, notiert aber weiterhin knapp oberhalb der Tiefs vom Freitag und Montag, berichten die Devisenstrategen Shaun Osborne und Eric Theoret von der Scotiabank.
„Die Industrieproduktionsdaten aus der Eurozone fielen besser aus als erwartet, wenn auch aus der zweiten Reihe. Zudem überraschte das deutsche Haushaltsdefizit für 2025 positiv. Die endgültigen Verbraucherpreisdaten aus Frankreich entsprachen den vorläufigen Zahlen und lieferten den Entscheidungsträgern wenig neue Impulse mit Blick auf die nächste EZB-Sitzung am 5. Februar.“
„Die jüngsten Äußerungen von EZB-Vertretern waren klarer neutral ausgerichtet und haben die leicht restriktive Tendenz aufgegeben, die nach der Sitzung im Dezember zu beobachten war. Die Renditeabstände bleiben stabil, während Risiko-Umkehrungen zusätzlichen Rückhalt bieten.“
„Der jüngste Rücksetzer des Euro hat sich zu einer Konsolidierung rund um den 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1662 entwickelt. Die kurzfristige Handelsspanne liegt zwischen einer Unterstützung bei 1,1620 und einem Widerstand bei 1,1700. Wir bleiben neutral und rechnen kurzfristig mit einer anhaltenden Seitwärtsbewegung.“