Der japanische Yen (JPY) zeigt sich gegenüber dem US-Dollar (USD) unverändert, bleibt jedoch das Schlusslicht unter den G10-Währungen in einem Umfeld breit angelegter Dollar-Schwäche, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„Die relative Schwäche des Yen ist auffällig, nachdem er in der vergangenen Woche nach enttäuschend ausgefallenen Daten zu den Lohneinkommen deutlich nachgegeben hat. Wir sehen das Risiko, dass sich die geldpolitische Straffung der Bank of Japan erneut verzögert. Zudem hat sich die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan zuletzt wieder zugunsten des Dollar entwickelt – ein Belastungsfaktor für den Yen.“
„Auch die Marktstimmung sorgt für zusätzlichen Druck, da sich der Aufschlag für Absicherungen gegen eine Yen-Aufwertung weiter verringert. Aus technischer Sicht wirkt das Währungspaar USD/JPY zunehmend bullish. Dies wird durch den Ausbruch aus der Handelsspanne am Freitag und den kurzzeitigen Vorstoß über die Marke von 158 unterstrichen. Von Bedeutung bleiben das Hoch vom Januar 2025 bei 158,87 sowie das Hoch vom Juli 2024 bei 161,95.“