Meme-Coins auf Talfahrt: Dogecoin, Shiba Inu und Pepe weiten Verluste aus

Autor: Mitrade Team
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Quelle: DepositPhotos
  • Negativserie: Dogecoin (DOGE) verzeichnet die sechste Verlustwoche in Folge; charttechnische Indikatoren signalisieren anhaltenden Verkaufsdruck.

  • Abwärtstrend: Auch Shiba Inu (SHIB) und Pepe (PEPE) können sich dem bärischen Marktumfeld nicht entziehen und notieren weiter im Minus.

  • Warnsignale: Fehlende bullische Impulse und angeschlagene Chartbilder erhöhen das Risiko weiterer Kursrücksetzer.

Der Druck auf den spekulativen Sektor der Kryptowährungen hält unvermindert an. Zur Wochenmitte präsentieren sich die führenden Meme-Coins – Dogecoin (DOGE), Shiba Inu (SHIB) und Pepe (PEPE) – tief im roten Bereich. Marktbeobachter führen die anhaltende Schwäche auf die hohe Korrelation dieser Assets mit der allgemeinen Marktstimmung zurück. Angesichts des vorherrschenden Bärenmarktes und fehlender positiver Katalysatoren droht sich die Abwärtsspirale weiter zu beschleunigen.

Dogecoin: Verkaufsdruck nimmt zu

Für den Marktführer unter den Meme-Coins, Dogecoin, setzt sich die triste Entwicklung fort. Der Kurs weitete seine Verluste am Mittwoch um fast 1 Prozent aus, nachdem er bereits am Vortag um 3 Prozent nachgegeben hatte. Damit steuert DOGE auf die sechste Verlustwoche in Folge zu – ein klares Indiz für die Dominanz der Bären.

Das charttechnische Bild im 4-Stunden-Intervall untermauert die Skepsis: Der Kurs notiert deutlich unterhalb der exponentiellen gleitenden Durchschnitte (EMA) der letzten 50 und 200 Tage. Auch die Momentum-Indikatoren liefern Verkaufssignale: Der Relative-Stärke-Index (RSI) tendiert mit einem Wert von 36 weiter gen Süden, ohne jedoch bereits den überverkauften Bereich erreicht zu haben – was Raum für weitere Abgaben lässt. Zudem verharrt der MACD unterhalb seiner Signallinie, während sich das negative Histogramm ausweitet.

Sollte die unmittelbare Unterstützung bei 0,08675 US-Dollar fallen, droht ein Test des Tiefs vom 6. Februar bei 0,080 US-Dollar. Auf der Oberseite fungieren die EMAs bei 0,098 US-Dollar (50 Tage) und 0,1153 US-Dollar (200 Tage) als massive Widerstände.

Shiba Inu: Im Sog des Abwärtstrendkanals

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Shiba Inu (SHIB). Der Token verliert am Mittwoch ebenfalls knapp 1 Prozent und setzt seine Talfahrt den vierten Tag in Folge fort. Charttechnisch bewegt sich SHIB innerhalb eines absteigenden Trendkanals.

Die nächste Auffanglinie liegt bei 0,0000059 US-Dollar. Darunter rücken die entscheidende Unterstützung bei 0,0000056 US-Dollar sowie das Tief vom 6. Februar bei 0,0000051 US-Dollar in den Fokus, welches mit der unteren Begrenzung des Trendkanals korrespondiert. Der RSI nähert sich mit einem Stand von 40 der überverkauften Zone, während die Konvergenz von MACD und Signallinie auf ein potenzielles bärisches Kreuzen hindeutet.

Pepe: Kampf an der Widerstandslinie

Auch der dritte im Bunde, Pepe (PEPE), steht massiv unter Abgabedruck. Nach einem Minus von über 4 Prozent am Vortag gibt der Kurs am Mittwoch weiter um über 1 Prozent nach. Damit summieren sich die Wochenverluste auf fast 5 Prozent – die sechste Bärenwoche in Serie.

Im 4-Stunden-Chart prallte der Kurs zuletzt an einer absteigenden Widerstandslinie ab und orientiert sich nun in Richtung des Februartiefs bei 0,00000310 US-Dollar. Die Indikatoren bestätigen das negative Momentum: Der RSI ist unter die 50-Punkte-Marke auf 39 abgerutscht, und das MACD-Histogramm weitet sich im negativen Bereich aus.

Ein Hoffnungsschimmer für die Bullen bestünde erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über die Marke von 0,00000370 US-Dollar. Dies würde Kursziele beim 50er-EMA (0,00000390 US-Dollar) und dem 200er-EMA (0,00000458 US-Dollar) aktivieren.

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