Silberpreis-Analyse: XAG/USD testet Abwärtstrend – Gelingt der Ausbruch über 83 Dollar?
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Charttechnik: Silber nimmt die obere Begrenzung eines absteigenden Keils bei 84,50 US-Dollar ins Visier.
Indikatoren: Der RSI stabilisiert sich im neutralen Bereich, während gleitende Durchschnitte ein Spannungsfeld aufbauen.
Schlüsselmarken: Die Unterstützung bei 79,91 US-Dollar (50-Tage-EMA) muss halten, um tiefere Abgaben zu verhindern.
Der Silberpreis (XAG/USD) startet mit Rückenwind in die neue Handelswoche. Im frühen europäischen Geschäft am Montag verzeichnet das Edelmetall den zweiten Gewinntag in Folge und notiert im Bereich von 82,60 US-Dollar je Feinunze. Markttechniker beobachten derzeit aufmerksam, ob sich aus der aktuellen Konsolidierung eine nachhaltige Trendwende nach oben entwickeln kann.
Kampf der Gleitenden Durchschnitte
Das charttechnische Bild im Tagesverlauf deutet auf einen potenziellen Richtungsentscheid hin. Silber testet derzeit die obere Begrenzungslinie einer sogenannten „absteigenden Keilformation“ (Descending Wedge). Unterstützt wird dieses Szenario durch eine leichte Aufhellung beim 14-Tage-Relative-Stärke-Index (RSI). Zwar verharrt der Indikator mit einem Wert von 47 noch im neutralen Terrain, die jüngste Aufwärtstendenz signalisiert jedoch eine Stabilisierung des Momentums.
Dabei bewegt sich der Kurs in einem engen Korridor zwischen zwei maßgeblichen Indikatoren: Während der steigende exponentielle gleitende Durchschnitt der letzten 50 Tage (EMA 50) bei 79,91 US-Dollar als fundamentale Unterstützung fungiert und die mittelfristige Nachfrage untermauert, wirkt der fallende 9-Tage-EMA als kurzfristiger Deckel.
Die Szenarien: Ausbruch oder Rückschlag?
Für die Bullen liegt die entscheidende Hürde im Bereich von 84,50 US-Dollar (obere Keilbegrenzung), unmittelbar gefolgt vom 9-Tage-EMA bei 84,66 US-Dollar. Ein Tagesschlusskurs oberhalb dieser Widerstandszone wäre ein Befreiungsschlag, der den Weg für einen erneuten Test des Allzeithochs vom 29. Januar bei 121,66 US-Dollar ebnen könnte.
Sollte der Silberpreis jedoch an dieser kurzfristigen Barriere scheitern, bleibt die Erholung fragil. Ein Rückfall unter den 50-Tage-EMA bei 79,91 US-Dollar würde das charttechnische Bild signifikant eintrüben. In diesem Fall droht ein Test des Acht-Wochen-Tiefs vom 6. Februar bei 64,08 US-Dollar, mit weiterem Abwärtspotenzial bis zur unteren Keilbegrenzung bei 59,10 US-Dollar.

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