TradingKey – Der Nikkei 225 erholte sich im späten Handel und schloss 0,2 % höher, südkoreanische Aktien hielten sich sicher über der Marke von 7.000 Punkten und Kioxia, Samsung sowie SK Hynix grenzten ihre Verluste ein.
Im asiatischen Handel am 10. September gerieten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte zur Eröffnung unter Druck. Belastet wurden sie von Inflationssorgen, da die Rohölpreise die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel überschritten, sowie von den Verlusten an der Wall Street aus der vorherigen Sitzung. Am Nachmittag entwickelte sich die Tendenz – getrieben von Schnäppchenjägern und sich verringernden Verlusten im Technologiesektor – uneinheitlich und zeigte einen V-förmigen Verlauf mit einem volatilen Rücksetzer und anschließender moderater Erholung.
Dabei schloss der KOSPI-Index 0,25 % im Minus bei 7.033,92 Punkten und behauptete sich über der Marke von 7.000 Punkten. Die beiden Schwergewichte gaben im morgendlichen Handel zunächst deutlich nach, bevor sie sich am Nachmittag allmählich erholten und ihre Verluste verringerten: Samsung Electronics gab um 0,19 % auf 269.000 Won nach und SK Hynix fiel um 0,16 % auf 1.853.000 Won.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index verzeichnete im späten Handel eine spürbare Erholung und schloss schließlich 0,2 % im Plus bei 65.270,95 Punkten. Die Wertentwicklung der beiden Schwergewichte zeigte sich uneinheitlich: Kioxia legte um 1,91 % auf 58.090 Yen zu, während SoftBank seine morgendlichen Verluste wettmachte und unverändert bei 6.810 Yen schloss.
Die Märkte beobachten die anstehenden US-Wirtschafts- und Inflationsdaten, einschließlich PPI und CPI, genau, um den künftigen Zinspfad der US-Notenbank (Fed) einzuschätzen. Die makroökonomische Unsicherheit hat die allgemeine Handelsfreude an den asiatischen Märkten gedämpft, sodass sich Bullen und Bären nahe der Nulllinie bewegen.