TradingKey – KOSPI steigt um 4,61 % und nähert sich 7.000 Punkten, Nikkei übertrifft 66.000 Punkte, SoftBank legt um mehr als 11 % zu, Kioxia, Samsung und SK Hynix klettern um 5 % bis 10 %.
Im asiatischen Handel am 7. September verzeichneten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea kräftige Gewinne, die im Wesentlichen von einem starken Aufschwung im Bereich der KI-Konzepte sowie der Halbleiterriesen angetrieben wurden. Dabei setzte der KOSPI nach Handelsbeginn seinen Steigflug fort, legte im späten Handel nochmals kräftig zu und schloss mit einem Plus von 4,61 % bei 6.995,4 Punkten nahe der Marke von 7.000 Punkten. Die beiden großen Schwergewichte zogen ebenfalls stark an: Samsung Electronics stieg um 5,68 % auf 270.000 KRW, während SK Hynix um 8,26 % auf 1.783.000 KRW zulegte.
KOSPI-Indexchart, Quelle: TradingView
Auch der Nikkei-225-Index tendierte den gesamten Tag über höher und schloss schließlich mit einem Plus von 2,12 % bei 66.399,79 Punkten. Beide großen Schwergewichte legten deutlich zu: Kioxia gewann 9,31 % und schloss bei 59.530 JPY, während SoftBank um 11,22 % hochschoss und den Handel bei 6.217 JPY beendete.
Die am vergangenen Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) für August fielen besser aus als erwartet. Sie schraubten zwar die Markterwartungen an Zinserhöhungen der US-Notenbank nach oben, linderten zugleich aber die Sorgen vor einer Rezession in der weltweit größten Volkswirtschaft erheblich und stützten die Risikobereitschaft. Obwohl die drei großen US-Aktienindizes am Tag der Datenveröffentlichung auf breiter Front nachgaben, feierten Speicher- und Chip-Aktien eine kollektive Rally, woraufhin sich heute auch die japanischen und südkoreanischen Börsen deutlich verfestigten.
Kurzfristig bleiben der Gewinneffekt und die Liquiditätsunterstützung für Tech-Aktien intakt; die kurz- bis mittelfristige Richtung wird jedoch vom Zusammenspiel makroökonomischer Einflussfaktoren und Risiken abhängen. Zu den wichtigsten Ereignissen, die aufmerksam beobachtet werden, gehören die an diesem Freitag anstehenden US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für August sowie die geldpolitischen Entscheidungen der Bank of Japan (BOJ) und der US-Notenbank (Fed) Mitte September.