TradingKey – Am 19. August schwächten sich die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte im frühen Handel im Gleichschritt ab. Der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) eröffnete mit einem Minus von 5 % bei 6.528,77 Punkten, bevor sich die Verluste auf 6,39 % ausweiteten; zuletzt notierte er bei 6.430,93 Punkten. Unterdessen aktivierte die Korea Exchange einen Sidecar-Mechanismus, um programmierte Verkaufsaufträge für den KOSPI auszusetzen. Auch der japanische Nikkei-225-Index (JPN225) eröffnete schwächer und gab weiter nach, wobei sich der Rückgang bei 65.558,27 Punkten auf 2,82 % ausweitete.

Quelle: TradingView
Der südkoreanische Halbleitersektor belastete den Gesamtmarkt am stärksten. SK Hynix fiel um 9,03 % auf 1.512.000 Won (ca. 1.073 US-Dollar), während Samsung Electronics um 7,26 % auf 249.000 Won nachgab.
Auch japanische Technologieaktien gerieten unter spürbaren Verkaufsdruck. Kioxia brach um 10,32 % auf 51.250 Yen (ca. 321 US-Dollar) ein und SoftBank Group fiel um 6,17 % auf 5.470 Yen, was schwergewichtige Tech-Titel in Japan und Südkorea auf breiter Front unter Druck setzte.
Die schwache Entwicklung an den asiatischen Märkten wurde durch einen kräftigen Rückgang der US-Aktien über Nacht beeinflusst. Die drei wichtigsten US-Aktienindizes fielen den dritten Handelstag in Folge: Der Dow Jones Industrial Average gab um 0,22 % nach und schloss bei 53.343,40 Punkten, der S&P 500 Index rutschte um 0,69 % auf 7.691,76 Punkte ab und der Nasdaq Composite Index fiel um 1,33 % auf 26.289,71 Punkte, da sich die allgemeine Risikobereitschaft für Technologieaktien spürbar abkühlte.
Der Speicherchip-Sektor verzeichnete besonders deutliche Verluste und wurde zum am stärksten betroffenen Bereich des Ausverkaufs an den US-Märkten über Nacht. SK Hynix (SKHY), Seagate Technology (STX) und SanDisk (SNDK) fielen jeweils um über 9 %, während Micron Technology (MU) und Western Digital (WDC) ebenfalls um mehr als 7 % nachgaben.