TradingKey – Am 10. August schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte höher. SK Hynix und Samsung Electronics gaben leicht nach, Kioxia stieg um 0,59 % und SoftBank fiel um mehr als 1 %.
Der Nikkei 225 Index schloss mit einem Plus von 2,08 % bei 66.970,22 Punkten; der South Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) stieg um 0,65 % und schloss bei 6.299,66 Punkten.
Der südkoreanische KOSPI-Index stieg im morgendlichen Handel zeitweise um mehr als 2 %, und der technologielastige KOSDAQ-Index löste sogar einen „Sidecar“-Mechanismus aus, was die koreanische Börse dazu veranlasste, programmgesteuerte Kaufaufträge auszusetzen. In der Folge bröckelten die Gewinne des KOSPI allmählich ab; am Nachmittag rutschte er um bis zu 0,42 % ins Minus und markierte ein Tief von 6.232 Punkten, bevor er seine Verluste wieder wettmachte und letztendlich höher schloss.

Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten schloss SK Hynix mit einem Minus von 0,14 % bei 1.420.000 Won (ca. 1.001 US-Dollar); Samsung Electronics fiel um 0,43 % und schloss bei 230.000 Won.
Kioxia stieg um 0,59 % auf 48.010 Yen (ca. 303 US-Dollar), während die SoftBank Group um 1,22 % auf 5.484 Yen fiel.
Südkoreanischen Medienberichten zufolge erwägt SK Hynix die Einführung eines Plans zur Aktionärsrendite im Wert von rund 100 Billionen Won, in dessen Rahmen die Aktienrückkäufe rund 40 Billionen Won erreichen könnten, was mehr als 2 % der gesamten ausstehenden Aktien des Unternehmens entspricht. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, läge sein Umfang deutlich über dem bisherigen Niveau der Aktionärsrenditen des Unternehmens.
Zum Vergleich: Die Summe aus Bardividenden und Aktieneinziehungen von SK Hynix belief sich im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 14,3 Billionen Won. Die erhebliche Ausweitung dieses potenziellen Rückkaufprogramms bedeutet, dass das Unternehmen seine Kapitalrückzahlungen weiter steigern könnte, und es wird zudem erwartet, dass dies die Erwartungen der Anleger hinsichtlich der Bewertung des Unternehmens und seines langfristigen Anlagewertes verbessert.
Unterdessen wurde die allgemeine Erholung der japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte auch durch die Stärke der US-Börsen in der vergangenen Woche gestützt. Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten außerhalb der Landwirtschaft fielen schwächer aus als vom Markt erwartet, was die Wetten der Anleger auf weitere Zinssenkungen durch die Federal Reserve untermauerte, und alle drei großen US-Aktienindizes verzeichneten in der vergangenen Woche solide Gewinne.