Japanische und südkoreanische Aktien steigen zur Eröffnung: Nikkei 225 und Kospi legen gemeinsam kräftig zu, SK Hynix und Kioxia springen um 8%, Samsung und SoftBank folgen.

Quelle Tradingkey

TradingKey - Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte eröffneten fester und setzten ihre Kursgewinne fort, wobei der KOSPI-Index und der Nikkei 225-Index unterschiedliche Zuwächse verzeichneten; SK Hynix und Kioxia legten um rund 8 % zu, während Samsung Electronics und SoftBank diesem Trend folgten.

Während der asiatischen Handelssitzung am 9. Juli erhielten die asiatisch-pazifischen Märkte im frühen Handel nach dem gestrigen historischen Doppelschlag gegen Long- und Short-Positionen und der Tragödie der Futures-Handelsunterbrechungen eine kurze Atempause und Erholungschance. Die japanischen und südkoreanischen Aktien eröffneten heute fester und stiegen weiter an. Der südkoreanische KOSPI-Index kletterte dabei um 3,7 % auf vorübergehend 7.514,67 Punkte, während der Nikkei 225-Index um 1,65 % zulegte und vorübergehend bei 67.923,20 Punkten notierte.kospi-94455074ba2b4daca955507b74bc08dfKOSPI-Index Chart, Quelle: TradingView

Bei den Einzelwerten legten die Schwergewichte auf breiter Front zu. Dabei war der US-Börsengang von SK Hynix mehr als siebenfach überzeichnet, was den Aktienkurs um 7,76 % auf vorübergehend 2.237.000 KRW ansteigen ließ. Samsung Electronics sprang zur Eröffnung um über 4 % nach oben und notierte vorübergehend bei 289.000 KRW. Kioxia stieg um 8,14 % auf vorübergehend 77.720 JPY, und SoftBank legte um 2,03 % auf vorübergehend 5.880 JPY zu.

Obwohl die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte zur Eröffnung eine Erholung von den herben Verlusten zeigten, blieb die Bereitschaft, den steigenden Kursen im frühen Handel hinterherzulaufen, äußerst verhalten. Dies lag vor allem daran, dass sich der durch die Geopolitik ausgelöste Rohstoff-Tsunami weiter ausbreitet, wobei die Rohölsorte WTI im Intraday-Handel die Marke von 75 USD pro Barrel überschritt. Für die stark von Energieimporten abhängigen Länder Japan und Südkorea bedeuten die explodierenden Ölpreise einen direkten Zweitrundeneffekt für die Rentabilität der Unternehmen und die inländische Inflation.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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