TradingKey - Japanische und südkoreanische Aktienmärkte drehten von Gewinnen ins Minus, wobei SK Hynix, Kioxia und SoftBank kollektiv nachgaben, während Samsung als einziger Wert gegen den Trend zulegen konnte.
Im asiatischen Handel am 6. Juli eröffneten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte fester, gaben jedoch im Verlauf nach und schlossen letztlich mit leichten Verlusten. Dabei stieg der KOSPI-Index im frühen Handel zeitweise um fast 3 %, schloss jedoch schließlich mit einem Minus von 0,41 % bei 8.051,34 Punkten; der Nikkei 225-Index fiel um 0,01 % und verlor die Marke von 70.000 Punkten, um bei 69.737,47 Punkten zu schließen.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten gaben die Schwergewichte mit Ausnahme von Samsung Electronics im Allgemeinen nach. Dabei legte Samsung Electronics am Morgen um über 4 % zu, wobei sich der endgültige Gewinn auf 2,75 % verringerte, um bei 318.000 KRW zu schließen; SK Hynix drehte von Gewinnen ins Minus und fiel um 3,38 % auf einen Schlussstand von 2.343.000 KRW; Kioxia sank um 2,05 % auf 81.590 JPY; SoftBank verlor 3,08 % und unterschritt die Schwelle von 6.000 JPY, um bei 5.979 JPY zu schließen.
Aktienkurs-Chart von Samsung Electronics, Quelle: TradingView
Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte zeigten heute ein ausgeprägtes „umgekehrtes V“-Muster und gaben nach einem starken Anstieg im Tagesverlauf schnell wieder nach. Dies war vor allem auf das Zusammenspiel von Gewinnmitnahmen und Reaktionen des gehebelten Kapitals zurückzuführen. Insbesondere warnte ein südkoreanischer Abgeordneter, dass der KOSPI-Index „zu einem Casino verkommen sei“, und forderte das Delisting von gehebelten ETFs, was die optimistische Marktstimmung dämpfte.
Zudem befindet sich der Markt derzeit in einer hochsensiblen Phase und wartet auf die bevorstehende Veröffentlichung des Ergebnisberichts von Samsung Electronics für das zweite Quartal. Dessen Ergebnisse werden als entscheidender Prüfstein dafür dienen, ob sich die Nachfrage nach AI-Speichern tatsächlich stabilisiert.